
Wasser für die Kaiserstadt - Die Wiener Hochquellenleitung
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Wasser für die Kaiserstadt - Die Wiener Hochquellenleitung
Am 24. Oktober 1873 schoss zum ersten Mal eine hohe Wasserfontäne aus dem Hochstrahlbrunnen am Wiener Schwarzenbergplatz – das war das Startsignal für die Inbetriebnahme der Ersten Wiener Hochquellenleitung. Nach unzähligen Diskussionen im Gemeinderat, nach Intrigen und Problemen während des Baus war dieses technische Meisterwerk endlich vollendet. Die Zeiten, zu denen die Wiener Wasserversorgung als eine der ungesündesten der Welt galt, waren damit endgültig vorbei. In der TV-Dokumentation erzählt Thomas Macho wie es zur Errichtung dieser epochalen Innovation kam: wiederholte Cholera-Ausbrüche, politische Querelen, wissenschaftliche Auseinandersetzungen und gegensätzliche wirtschaftliche Interessen spielten dabei ebenso eine Rolle wie die großen Persönlichkeiten dieser Geschichte: der Geologe und Mastermind Eduard Suess, Bürgermeister Cajetan Felder, und die Ärzte Carl v. Rokitansky und Josef v. Skoda.