Fahndungs-Sendung
"Aktenzeichen XY ... Ungelöst": Diese Fälle werden am 18. März vorgestellt
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von teleschauIn der März-Ausgabe von "Aktenzeichen XY ... Ungelöst" präsentiert Moderator Rudi Cerne weitere ungelöste Kriminalfälle.
Bild: ZDF/ Saskia Pavek, ZDF/ Nadine Rupp
Bei "Aktenzeichen XY ... Ungelöst" bitten Ermittler:innen wieder um Mithilfe: Es geht um brutale Raubüberfälle, einen internationalen Vermisstenfall und einen 40 Jahre alten Berliner Cold Case.
Seit 1967 arbeiten Ermittler:innen und Fernsehzuschauer:innen bei der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... Ungelöst" zusammen. Auch in der Märzausgabe stellt Moderator Rudi Cerne ungelöste Kriminalfälle vor, bei denen die zuständigen Polizeidienststellen auf sachdienliche Hinweise aus dem Publikum hoffen. Folgende Fälle werden am Mittwoch, 18. März, 20.15 Uhr (live im ZDF und im Livestream auf Joyn) anhand von nachgestellten Szenen und im Studio vorgestellt.
Falsche Polizisten begehen brutalen Raubüberfall
Nachgestellte Szene aus der Sendung: Ein Mann wird von zwei Räubern überrascht.
Bild: ZDF und Saskia Pavek
Im Oktober 2023 wurde ein Kölner in seiner Wohnung gefesselt, ausgeraubt und brutal geschlagen. Zwei Täter überwältigten den alleinlebenden 44-Jährigen und erbeuteten 14.000 Euro Bargeld sowie eine 3.000 Euro teure Uhr. Einer der beiden trug dabei ein T-Shirt mit dem Aufdruck "POLIZEI". Obwohl der Überfall von einer versteckten Kamera gefilmt wurde, konnten die beiden Täter bislang noch nicht gefasst werden. Die Kripo Köln hofft nun auf neue Hinweise.
Ungeklärter Sexualmord in Berlin
Nachgestellte Szene: Eine Thekenkraft wird in Berlin überfallen und ermordet.
Bild: ZDF und Saskia Pavek
Das LKA-Berlin will einen 40 Jahre alten Cold Case endlich lösen. Damals wurde die 44-jährige Renate Pollaczek nach ihrer Nachtschicht in einer beliebten Kiezkneipe in Berlin vergewaltigt und ermordet. Der Täter erbeutete außerdem etwa 150 DM aus der Kasse. Die Ermittlungen blieben damals ergebnislos, weshalb der Fall 2023 neu aufgerollt wurde. Dabei konnten die Ermittler:innen herausfinden, dass der Täter an einer Zigarette und an der Leiche DNA-Spuren hinterlassen hat. Bislang gab es jedoch keinen Treffer in der DNA-Datenbank. Auch ein fremder Mann, den ein Gast in der Nacht des Verbrechens am Eingang der Kneipe gesehen hatte, konnte immer noch nicht gefunden werden.
Eine Witwe wird überfallen
Im September 2025 überraschten zwei maskierte Täter eine 80-jährige Witwe in ihrem Bungalow in Holzminden. Während einer das Haus durchsuchte, bewachte der andere die ängstliche Frau. Dennoch gelang es ihr, mit ihrer Tochter zu telefonieren, die wiederum die Polizei rief. Den Tätern gelang jedoch mit einer Beute im Wert von etwa 80.000 Euro die Flucht. Dabei erregten sie allerdings einige Aufmerksamkeit in der Wohngegend. Die Kripo Holzkirchen erhofft sich neue Hinweise.
Ein elfjähriger Junge beobachtet einen Einbrecher
Die Kripo Euskirchen bittet um Hinweise zu einem Einbruch im März 2024. Ein unbekannter Mann verschaffte sich Zugang zu einem abgelegenen Haus außerhalb der Stadt. Nur der elfjährige Junge und die Hunde der Familie waren zu diesem Zeitpunkt zu Hause. Der Junge entdeckte den Täter zwar, dieser bemerkte ihn jedoch nicht. Auch bei seiner Flucht mit 200 Euro Bargeld und einer Sammlung von Ein-Euro-Münzen schien der Unbekannte den Elfjährigen in seinem Versteck im Garten nicht zu sehen.
Die Studio-Fälle am 18. März
Neben den genannten Fällen bespricht Moderator Rudi Cerne drei weitere Verbrechen im Studio. Im Oktober 2025 wurde ein Ehepaar in Magdeburg ausgeraubt. Die Kripo geht davon aus, dass dieselben Täter bereits einige Tage vorher in Staßfurt, südlich von Magdeburg, einen Überfall begangen hatten.
Die Kripo Offenbach erhofft sich Hinweise zu einem brutalen Raubüberfall. Drei unbekannte Männer verschafften sich Anfang Februar 2026 Zugang zu einem Einfamilienhaus. Dort fesselten, knebelten und schlugen sie das ältere Ehepaar, dessen Tochter und Enkelin. Statt mit der Beute sofort zu fliehen, hielten zwei der Täter die drei Frauen weiterhin fest, während der Dritte dem 70-jährigen Mann das Ohr abschnitt. Erst dann verließen sie das Haus und flüchteten mit einem Auto.
Im Zuge einer Mordermittlung stießen niederländische Ermittler:innen auf einen Vermisstenfall: Von der 70-jährigen gebürtigen Polin Teresa Krug fehlt jede Spur. Die Ermittlungen führten sie nach Deutschland, wo der Sohn der Vermissten Lagerräume angemietet hat. Dort fand die Polizei unter anderem auf alter Kleidung das Blut von Teresa Krug.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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