Kurioser Moment im Studio
Aus der Zauber: Magier verlässt empört das "Bares für Rares"-Studio
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von Lars-Ole Grap"Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel prüft die mitgebrachten Schätze ganz genau.
Bild: ZDF und Frank Hempel
Für seinen Abgang in der beliebten ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" braucht Magier Manfred Daus keinen Zaubertrick. Ein Expertengebot, das seinen Wunschpreis deutlich verfehlt, reicht völlig aus.
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"Bares für Rares": Wenn Wunsch und Wirklichkeit auseinandergehen
In der sonst so harmonisch inszenierten Welt von "Bares für Rares" bildet die fundierte Expertise das unumstößliche Fundament der Sendung. Moderator Horst Lichter und seine Expert:innen sorgen nicht nur für fachkundige Werteinschätzungen und nostalgische Momente - im Pulheimer Walzwerk prallt die marktwirtschaftliche Realität dabei auch immer wieder gnadenlos auf die privaten Wunschvorstellungen der Verkäufer:innen.
Dass die professionelle Einschätzung der Sachverständigen nicht immer auf Gegenliebe stößt, gehört zwar zum dramaturgischen Kern des Formats - doch selten entlädt sich die Enttäuschung über einen verfehlten Schätzpreis so abrupt und kompromisslos wie in diesem besonderen Fall. Denn statt diplomatischem Verhandlungsgeschick im Händlerraum gibt es diesmal etwas, das in der Show nur selten zu sehen ist: einen vorzeitigen Abgang.
Das "Bares für Rares"-Team auf einen Blick
"Nicht mit mir": Zauberer platzt wegen 50-Euro-Expertise der Kragen
Mit großen Erwartungen betritt der ausgebildete Illusionist Manfred Daus das Studio. Sein Gegenstand: eine einzelne Spielkarte. Kein gewöhnliches Stück bedruckte Pappe, wohlgemerkt, sondern ein echtes Requisit aus seinem Zauberrepertoire. Einen Wert von stolzen 200 Euro hat ihm kein Geringerer als der Präsident des "Magischen Zirkels" in Aussicht gestellt - ein vielversprechender Preis.
Experte Detlev Kümmel lässt die Hoffnungen auf einen ertragreichen Verkauf allerdings schneller verpuffen als Bühnennebel. Sein ernüchterndes Urteil fällt unmissverständlich aus: Der Zustand der Karte sei deutlich schlechter als angenommen - vom erhofften Wunschpreis keine Spur. Selbst Händler Walter "Waldi" Lehnertz würde bei bester Laune maximal sein berühmtes Gebot in Höhe von 80 Euro abgeben. Der realistische Wert laut der Expertise? Etwa 50 Euro. Für einen Mann, der sein Leben dem großen Staunen widmet, ist das ein denkbar unmagischer Moment.
Manfred Daus lässt keinen Zweifel daran, was er von der Schätzung hält. Sichtlich empört schnappt er sich seine Karte, verzichtet demonstrativ darauf, sein Glück bei den Händler:innen zu versuchen, und marschiert mit den Worten "Dann nicht mit mir!" kurzerhand aus dem Studio. Horst Lichter bringt das so schnell nicht aus der Fassung. Mit einem trockenen "Ein Mann, ein Wort" kommentiert er den Mini-Eklat - und die Show läuft weiter, als wäre nichts gewesen.
"Bares für Rares" läuft von Montag bis Freitag täglich um 15:05 Uhr und samstags um 15:15 Uhr im ZDF und im Livestream auf Joyn.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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