Inspirierend
"Galileo" trifft kleinwüchsigen Charité-Arzt: So meistert er den Klinikalltag
Aktualisiert:
von Carina N.Auf Joyn ansehen
Kleinwüchsiger Notarzt in der Charité: Wie geht das?
Videoclip • 13:30 Min • Ab 12
Leo unternimmt Fernreisen, fährt mit seinem Van auf Festivals und war Leistungssportler. Heute ist er Notarzt in der Charité. Leo hat auch einen Rollstuhl. Unserem "Galileo"-Team wird klar: Seine Behinderung ist für ihn kein Hindernis.
Um nichts zu verpassen
"Galileo": 10 Fragen an einen kleinwüchsigen Arzt
In dieser "Galileo"-Folge begleiten wir Dr. Leopold Rupp, genannt Leo, in seinem Alltag. Er hat Diastrophische Dysplasie, eine angeborene Kleinwüchsigkeit. Seit der Grundschule nutzt er einen Rollstuhl. Leo arbeitet als Notarzt in der Charité in Berlin. Sein hochmoderner Rollstuhl ist extra für seine Tätigkeit in der Klinik designt. Er ist verstellbar in der Höhe und über einen Joystick steuerbar. Wie kann man sich ein Leben als kleinwüchsiger Arzt vorstellen? "Galileo" stellt Leo zehn Fragen über sein Leben. Seine Antworten sind offen und inspirierend.
Der Rollstuhl wird nicht müde. Er fährt 8 km/h, und das auch noch nach 23 Stunden.
"Galileo" fragte unter anderem: Wie reagieren Patientinnen und Patienten, wenn sie Leo das erste Mal im Rollstuhl sehen? Für die meisten, so Leo, spiele das gar keine Rolle. Selten passiert es aber, dass jemand lacht. Wie Leo dann reagiert und was er diesen Patient:innen sagt, erfährst du in der "Galileo"-Folge.
In der Charité lernte das "Galileo"-Team auch Leos Chef Prof. Dr. Martin Möckel kennen und spricht mit ihm über die Zusammenarbeit. Anfangs, erinnert sich der Professor, war er wegen Leos Rollstuhl noch "etwas skeptisch": "Die größte Hürde, die ich überwunden habe, war eine mentale Hürde", so Möckel. Wie kam es dazu? Ganz einfach: Beim Kennenlernen.
Wir lernten uns kennen, und er hat uns sofort überzeugt. Und alle sagten, den nehmen wir.
Nach seinem Arbeitstag in der Charité bekommt "Galileo" auch Einblicke in Leos Privatleben. Er lebt mit drei anderen Leuten in einer Berliner Altbau-WG und baute sich kürzlich einen Van aus, mit dem er nach Südfrankreich oder auf Elektro-Festivals fährt. Er geht oft und gern mit Freund:innen aus, etwa in die Kneipe am Eck.
Du siehst ja, ich mach alles, worauf ich Bock hab.
"Galileo" begleitet Leo auch in sein Elternhaus im Norden Deutschlands. Beim Anschauen von alten Fotoalben schwelgt die Familie in Erinnerungen. Leo macht jedes Jahr eine Fernreise mit seinem Vater. Für seine Eltern gab es nie Grenzen, auch nicht durch seine Erkrankung. Wer sich von Leos Geschichte inspirieren und berühren lassen möchte, sollte diese "Galileo"-Folge auf keinen Fall verpassen. Mit einem Klick auf den Beitrag am Anfang dieses Artikel geht's direkt in Leos Welt.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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