Nach neun Jahren ist Schluss
Annett Renneberg bestätigt Serien-Tod und "In aller Freundschaft"-Ausstieg: "Keine Hoffnung auf Heilung"
Aktualisiert:
von C3 NewsroomDankbar für die Zeit in der Sachsenklinik: Annett Renneberg verlässt die ZDF-Serie "In aller Freundschaft“.
Bild: IMAGO/Michael Wigglesworth, MDR/Saxonia Media/Rudolf Wernick, MDR/Saxonia Media/Sebastian Kiss
Nach neun Jahren endet die Geschichte von Prof. Dr. Maria Weber bei "In aller Freundschaft". Schauspielerin Annett Renneberg bestätigt den Serientod ihrer Figur und wendet sich mit persönlichen Worten an die Fans.
Maria Weber leidet an einer unheilbaren Krankheit
In Folge 1125 von "In aller Freundschaft" wird Herzchirurgin Maria Weber mit einer erschütternden Diagnose konfrontiert. Wegen Sehstörungen und Gedächtnislücken lässt sie sich untersuchen. Das Ergebnis: ein inoperabler Gehirntumor. Maria entscheidet sich gegen weitere Behandlungen und ein Chemotherapie. Stattdessen möchte sie die verbleibende Zeit zu Hause verbringen. Weil sie befürchtet, den nächsten Geburtstag ihres fünfjährigen Sohnes Emil nicht mehr zu erleben, nimmt sie eine Videobotschaft für ihn auf.
Annett Renneberg bestätigte auf Instagram das dramatische Ende ihrer Rolle: "Es ist wirklich ernst. Es wird keine Heilung für Maria geben", schließt sie ein medizinisches Wunder aus. Zugleich bittet sie die Fans, Maria "mit einem lachenden und natürlich auch einem weinenden Auge" auf ihrer letzten Reise zu begleiten.
Darum verlässt Annett Renneberg "In aller Freundschaft"
Sie betont, wie endgültig die Entwicklung ist:
Nun ist es klar: Die von mir dargestellte Figur, Prof. Dr. Maria Weber, ist wieder schwer krank und diesmal gibt es keine Hoffnung auf Heilung.
Über das Ende ihrer Rolle sei sie bereits zu Beginn des vergangenen Jahres informiert worden. Ursprünglich habe sie ohnehin geplant, höchstens vier Jahre an der Sachsenklinik zu bleiben. Doch während der Covid-Pandemie änderten sich diese Pläne, eine feste Rolle sei damals wie ein "Lottogewinn" gewesen.
Rückblickend überwiegt vor allem Dankbarkeit: "Und über allem diese schöne Rolle, die großartigen Menschen vor und hinter der Kamera, die tolle Stadt Leipzig - die Zeit verging wie im Flug und 9 Jahre fühlen sich eher an wie 5." Gleichzeitig betont Renneberg ihre enge Verbindung zur Figur: "Ich liebte es sehr, Maria zu spielen! Mit ihrer empathischen Art der ersten Jahre konnte ich mich zu 100 Prozent identifizieren." Kritisch blickt sie jedoch auf spätere Handlungsstränge: "Die spätere Dreifach-Belastung aus Professur, Kind und Chefarztposten fand ich ein bisschen zu viel."
Trotzdem sei es "ein großes Geschenk" gewesen, einen "derartig komplexen Charakter über einen so langen Zeitraum spielen zu können". Zum Abschied zitiert Renneberg einen Spruch ihrer Urgroßmutter: "Leuchtende Tage: weine nicht, dass sie vorüber. Sondern lächle, dass sie gewesen."
Externer Inhalt
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube.
Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
Ausstieg bei "In aller Freundschaft": Das offizielle Statement
Auch die Produktion äußert sich auf Instagram. Langlaufende Serienformate wie "In aller Freundschaft" unterlägen "dynamischen Prozessen", die "aus dramaturgischen Gründen auch eine so liebgewonnene Rolle wie jene der Prof. Maria Weber betreffen", von der man sich schweren Herzens verabschiede. Zugleich habe man großen Wert darauf gelegt, "den Abschied innerhalb der Handlung emotional und konsequent zu gestalten".
Das Ende der Figur trifft viele Fans unvorbereitet und stößt auf spürbares Bedauern. Besonders schmerzt manche das ausgebliebene Happy End für Dr. Maria Weber und Oberarzt Dr. Kai Hoffmann (Julian Weigend).
Kennst du schon dieses Film-Highlight mit Annett Renneberg?
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
Mehr entdecken

Er wäre bald 100 Jahre
Der ewige "Monaco Franze": An dieser Krankheit starb Helmut Fischer

Teenie-Star, Mönch und Mentor
Macht er sich zum Affen? Coach Michael Patrick Kelly im Interview

Das sagt die ARD
"In aller Freundschaft": Nach 18 Jahren wurde die Rolle von Lisa Schroth neu besetzt

Liebe auf dem Laufsteg
Heidi Klum hofft auf GNTM-Liebe - und ein "Heidi-Baby"

Rollen statt Runway
Werden die Ex-GNTM-Finalisten Julian und Luka jetzt Schauspieler?

Liebe im Zeitraffer
"Wir sind nicht perfekt": Sarah und Martin teilen ehrliches Ehe-Update
