Exklusiver Promi-Talk

Ansage an die "Stars im Ring" Boxer: Kai Ebel teilt Legende Michael Schumachers Tipps - "Von nichts kommt nichts"

Aktualisiert:

Kai Ebel steht stets für Stil und gute Sportmoderation.

Bild: Privat / SiF Agentur


Charmant, bunt und immer für eine Überraschung gut: Box-Kommentator Kai Ebel gewährt im Interview zu "Stars im Ring" tiefe Einblicke. Von intimen Formel-1-Anekdoten mit Michael Schumacher, über seine Liebe zum Boxsport bis hin zu seiner Begeisterung für Österreich, spricht der "Mann mit den wilden Hemden" ganz offen über Disziplin, Mut und Emotionen im und außerhalb des Rings. Hier kannst du das ganze Interview lesen.

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Von Cowboyhut bis letztem Abendessen – Kai Ebel erinnert sich an Michael Schumacher

Wenn Kai Ebel von seiner Zeit als Formel-1-Reporter erzählt, dann sprühen die Erinnerungen nur so vor Emotionen: "wie aus 1000 und einer Nacht", sagt er. Über 500 Rennen, 519 um genau zu sein, hat der Kult-Moderator begleitet. Die Momente mit Michael Schumacher sind ihm dabei bis heute heilig.

Besonders die Feier zum ersten Ferrari WM-Titel vergisst Ebel nie: "Wir haben in Adelaide gefeiert, Michael kam wie ein Cowboy mit Hut und Stiefeln herein." Aber der siebenfache Champion zeigte seinen legendären Ehrgeiz, statt groß Party zu feiern, erzählt Kai Ebel: "Ich wollte ihm privat gratulieren, Michael hatte ein Glas in der Hand und meinte: Mensch, die Saison hat Spaß gemacht mit euch. Aber jetzt muss ich nochmal weg. Ich fragte: Wie, du musst weg? Jetzt wird gefeiert". Michael Schuhmacher sagte damals ernst: "Jetzt machen wir ein Briefing. Von nichts kommt nichts." Emotional fügt Ebel hinzu: "So war Michael, er hat nichts dem Zufall überlassen."

Auch an das letzte gemeinsame Abendessen mit Schuhmacher in Nürnberg bei dem Event "Ein Abend mit der Nummer 1" erinnert er sich zurück: "Wir haben zusammen noch einen tollen Abend verbracht, haben privat viel gelacht, gegessen und getrunken und am nächsten Tag ist er dann in diesen verhängnisvollen Urlaub gefahren."Weiters sagt Ebel: "Das vergesse ich natürlich nie, weil ich im Prinzip der letzte außerhalb seiner Familie war, der mit ihm noch unterwegs war, bevor er in diesen Urlaub geflogen ist, wo dann der schwere Unfall passiert ist."

Es gibt so viele Erinnerungen wie 1000 und eine Nacht bei 519 Rennen bislang.

Kai Ebel über seine Zeit als Moderator und Reporter

Warum Kai Ebels Hemden Kultstatus haben

Ob auf der Boxbühne oder an der Rennstrecke, seine Outfits sind Gesprächsthema. Für Ebel gehört der Dresscode zum Event: "Das ist das schöne bei einem Box Event, das ist immer abends, da ist immer Galastimmung im Ring." Manchmal greift er spontan ins Regal, manchmal plant er Tage im voraus. Von Lackschuh bis Reiterstiefel, von bunt bis dezent: "Das gehört einfach dazu, und manchmal bestimmt auch einfach die Temperatur."

Warum der Ring für Kai Ebel mehr ist als ein Sportplatz

Für Kai Ebel ist Boxen mehr als nur ein Sport, es ist eine Lebensschule. "Man muss sich immer wieder selbst beweisen", sagt der Moderator, der selbst regelmäßig die Boxhandschuhe schnürt. "Es braucht viel Disziplin, es ist nicht einfach blindes Drauflosschlagen. Boxen hat auch Züge von Schach, man muss ständig überlegen: Was macht der Gegner als Nächstes?"

Gerade diese strategische Tiefe fasziniert ihn: "Wie stoppe ich einen aggressiven Gegner? Wie erkenne ich seine Schwächen und nutze sie mit meinen Stärken?" Für Ebel ist der Boxsport eine perfekte Kombination aus Körper und Geist. "Da steckt alles drin, Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und mentale Stärke. Es ist ein ehrlicher Wettkampf, mit einfachen Regeln, die jeder versteht."

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Boxen hat auch Züge von Schach, dass man genau überlegen muss, was macht der Gegner als Nächstes.

Kai Ebel über Faszination Boxen

Profi-Sport versus Promi-Spaß

Ob knallharte Profis oder mutige Promis, für Ebel gilt: "Hut ab vor jedem, der in den Ring steigt!" Dennoch sieht er einen klaren Unterschied zwischen professionellen Fights und Trash-Promiboxen. "Die einen können, die anderen wollen boxen", sagt er. Doch Mut verdient immer Respekt, denn alleine der Schritt zwischen die Seile, erfordert Überwindung: "Bevor man den Gegner besiegt, muss man seinen eigenen Schweinehund besiegen."

Vom Arlberg bis Wien

Wenn Ebel von Österreich spricht, gerät er ins Schwärmen: "I mog die Dialekte, die daug'n mir irrsinnig, aber auch das Essen, die Berge und das Skilaufen, ois zammen macht's richtig leiwand für mi. " Besonders Salzburg hat es ihm angetan: "Nicht zu groß, nicht zu klein, kulturell top und immer was los." Seit Jahren fühlt sich der TV-Mann im Alpenland fast wie zu Hause, ob beim Skilaufen, Genießen oder einfach beim "leiwand Sein". Kein Wunder, dass er sich bei "Stars im Ring" in Österreich pudelwohl fühlt und das Event auch 2026 wieder moderiert.

Tipps vom Profi

Für alle, die sich bei "Stars im Ring" am 25. April wieder mutig den Boxhandschuh überstreifen, hat Ebel einen simplen, aber entscheidenden Rat: "Nehmt es ernst und bereitet euch richtig vor!" Je härter das Training, desto leichter der Kampf. Auch ein wichtiger Tipp des Moderators: "Wer ein hartes Training überlebt, hat es im Kampf deutlich leichter."

Lampenfieber trifft nämlich alle: "Glaubt mir, der Gegner ist nervös, aber ihr auch!" Sein Erfolgsrezept: Fleiß, Disziplin und Spaß an der Herausforderung.

Nehmt es ernst und bereitet euch richtig vor.

Kai Ebel´s Tipp zum Boxkampf

Was Kai Ebel an "Stars im Ring" am meisten liebt

Kai freut sich jetzt schon auf den Unterhaltungswert bei "Stars im Ring". Wenn die Promis in den Ring steigen und der Moment der Wahrheit naht, lebt Ebel auf. "Wenn ich die Boxer aufrufe und sehe, wie sie realisieren 'Jetzt wird’s ernst'. Das sieht man am Blick, an der Mimik, Gestik. Dann geht’s um die Wurst. Das ist der Moment, wo ich den Menschen gern in die Augen gucke und meine auch, in ihre Seele gucken zu können."

Genau diese Mischung aus Unterhaltung, Adrenalin und echten Gefühlen macht den Reiz des Abends für den erfahrenen TV-Profi aus. Denn dann, so Ebel, "ist Schluss mit lustig, es wird geboxt!"

Das ist der Moment, wo ich den Menschen gern in die Augen gucke und meine auch, in ihre Seele gucken zu können.

Kai Ebel

Bild: SiF Agentur / Privat


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.at ('Behind the Screens' Österreich) veröffentlicht.

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