So sind die Reaktionen
"Der bisher beste 'Tatort' dieses Ermittler-Teams": Neue Schwarzwald-Ausgabe haut Fans vom Hocker
Aktualisiert:
von Sylvia Loth, C3 NewsroomIm Laufe einer Nacht ermitteln Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) und Franziska Tobler (Eva Löbau, v.l.) in einem Fall, der weniger eindeutig ist, als zunächst vermutet.
Bild: SWR/Benoît Linder
Neuer "Tatort" mit den Kommissar:innen Friedemann Berg und Franziska Tobler: Ein Toter in einem Freiburger Club führt zu Ermittlungs-Turbulenzen. Bei den Zuschauer:innen kommt dieser Fall bestens an.
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+++ Update, 20. April 2026 +++
Neuer Schwarzwald-"Tatort" begeistert die Zuschauer:innen
In einem Freiburger Club liegt ein Toter: Ein Rocker wurde niedergeschlagen. Einen dringend Tatverdächtigen gibt es schnell. Doch so einfach ist die Sache nicht im neuen Schwarzwald-"Tatort" mit dem Titel "Innere Angelegenheiten". Denn da ist noch eine Gruppe der Bereitschaftspolizei, von der ein Teil offensichtlich etwas verbergen möchte.
Die Stimmung ist angespannt: Als die Polizistinnen und Polizisten sich unterhalten, fallen Sätze wie: "Wir ziehen das jetzt durch" und "In der Scheiße, in der wir stecken, halten wir zusammen". Dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, wird im neuen Fall des Ermittler-Duos Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) und Franziska Tobler (Eva Löbau) schnell klar.
Was genau passiert ist, erfährt das "Tatort"-Publikum erst nach und nach. Und genau das ist bei den Zuschauer:innen bestens angekommen, wie Kommentare im Netz zeigen.
"Spannend bis zum Schluss"
"Der bisher mit Abstand beste 'Tatort' dieses Ermittler-Teams. Sehr spannend. Absolut professionell gemacht", lobt ein User bei Facebook. "War spitzenmäßig, spannend bis zum Schluss" oder "Fand in megaspannend. Die Aspekte für die einzelnen Verhaltensweisen wurden hervorragend ausgeleuchtet", betonen Zuschauer:innen.
Auch die darstellerische Leistung wird in den Reaktionen hervorgehoben. "Bravo für die Schauspieler. Tolles Team", heißt es da etwa. Einige Zuschauer:innen verglichen den Fall mit einem "Krimi-Kammerspiel". Der Fall bringe eine:n zum Nachdenken.
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Geteiltes Echo zum Ende des neuen Schwarzwald-"Tatorts"
Kritik gibt es dagegen vom Portal "t-online". "Der "Tatort" steuert auf ein Ende zu, das die zuvor aufgebaute Spannung nicht einlöst", heißt es dort. Die entscheidende Frage bleibe unbeantwortet, warum sich die Polizisten überhaupt entschieden hätten, den Tathergang zu verschleiern? Die Zuschauer:innen blieben hier am Ende zwischen vielen Andeutungen ratlos zurück.
In den Kommentaren auf Facebook und Instagram stören sich die meisten Krimi-Fans daran aber nicht, es überwiegt der positive Tenor. Einig sind sich zahlreiche Fans darin, dass die Story bei diesem "Tatort" die Spannung bis zum Schluss habe halten können.
Einige Zuschauer:innen monieren, dass ihnen die Auflösung zu lange gedauert habe. Doch insgesamt hat der neue Fall aus dem Schwarzwald vor allem beim Publikum gepunktet.
+++ Ursprüngliche Meldung +++
"Tatort: Innere Angelegenheiten": Darum geht es
Ein berühmt-berüchtigter Club wird zum Tatort: Im "THC" kommt es zu Handgreiflichkeiten zwischen Anton Pogoni (Alexander Radszun) und Rami Taremi (Omid Memar). Kurz darauf wird Pogoni tot im Nebenraum der Disco aufgefunden. Liegt der Fall auf der Hand oder ist es doch komplizierter, als es im ersten Moment scheint?
Pogoni war prominentes Mitglied einer Rockergang, den "Devils", die schon oft mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Nun wollen sie Rache. Das macht Anführer "Batzi" Ehrhardt (Sascha Maaz) mit seinen Kumpels vor dem Clubeingang mehr als deutlich. Dort lauern sie dem mehrfach vorbestraften Intensivtäter Ramin Taremi auf, der erst seit einem Jahr wieder auf freiem Fuß ist. Auch die Polizei hofft auf ein schnelles Geständnis. Darum nimmt ihn Friedemann Berg auf dem Präsidium ins Kreuzverhör, während Franziska Tobler mit ihrer Kollegin Laura Babayan (Nairi Hadodo) Zeug:innen im THC befragt und nach möglichen Spuren und Beweismitteln sucht.
Verdächtiger mit Filmriss
Der Intensivtäter Ramin Taremi beteuert seine Unschuld. Er behauptet, sich an nichts Genaues erinnern zu können, nur, dass er irgendwann "rotgesehen" habe. Da sei er Pogoni auf die Toilette gefolgt und danach: Filmriss. Während Kommissar Berg den Tatverdächtigen auf dem Präsidium verhört und auf ein schnelles Geständnis hofft, ermittelt seine Kollegin Tobler vor Ort.
Sie hat alle Mühe, die Kumpels des Toten, darunter ihren alten "Freund" Batzi Ehrhardt, zurückzuhalten. Die Rocker wollen Rache, während die schockierten Angehörigen des Verdächtigen im Club ausharren. Außerdem gibt es ihr zu denken, dass keinerlei Tatwerkzeug zu finden ist.
Doch so einfach, wie sich der Fall zunächst präsentiert, ist er nicht. Denn die sechs Polizist:innen der Bereitschaftspolizei können sich fürs Protokoll nicht auf eine Version einigen. Obwohl die Bereitschaftspolizei sofort am Tatort war und ihr Einsatz längst beendet ist, gibt es Unklarheiten. Die fünf jungen Bereitschaftspolizist:innen sind unter der Einsatzleitung des erfahrenen Wolle Heizmann (Andreas Anke) die ersten am Tatort gewesen. Nur, was haben sie zu verbergen?
Uneinigkeit
Jakub (Lasse Lehmann) will sich nicht dazu hergeben, falsche Angaben über den Einsatz zu machen.
Bild: SWR/Benoît Linder
Blick hinter die Kulissen
Der neue Fall für Berg und Tobler wurde vom 28. April bis zum 3. Juni 2025 in Freiburg und Umgebung gedreht. Der 17. Fall der Freiburger Ermittler Friedemann "Frieda" Berg (Hans-Jochen Wagner) und Franziska Tobler (Eva Löbau) entstand hauptsächlich während nächtlicher Dreharbeiten in insgesamt 24 Nächten. Dadurch ergibt sich eine dichte, nächtliche Atmosphäre. Der Titel "Innere Angelegenheiten" bezieht sich auf die Ermittlungen innerhalb der eigenen Reihen. Das Drehbuch schrieb Bernd Lange, Regie führte Robert Thalheim.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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