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Wildes Wüsten-Spektakel im Oktober

Spektakuläre "Red Bull Rampage" 2026: So siehst du den Canyon-Krimi im Livestream

Veröffentlicht:

von Jan Islinger

Die "Red Bull Rampage" 2026 findet in diesem Jahr an zwei Tagen statt. Die Frauen starten am 8. Oktober, die Männer zwei Tage später.

Bild: Red Bull


Vom 8. bis zum 10. Oktober battlen sich die besten Freeride-Athlet:innen der Welt in der Wüste von Utah. Alle Infos zum Downhill-Event der Superlative und den Livestream findest du hier.

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So siehst du die "Red Bull Rampage" 2026

Der Herbst wird heiß und fetzig! Im Oktober 2026 kehren die besten Freeride-Fahrer:innen wieder in ihr Wüsten-Wohnzimmer zurück: nach Virgin, Utah. Jährlich treffen sich hier die Top-Athlet:innen der Szene, um sich beim berühmtesten Big-Mountain-Event der Welt die steilen Canyon-Klippen hinunterzustürzen.

In diesem Jahr starten die Frauen am Donnerstag, 8. Oktober, um 17:45 Uhr mitteleuropäischer Zeit, die Männer am Samstag, 10. Oktober, voraussichtlich um 16:30 Uhr - wie immer kostenlos im Livestream auf Joyn.

"Red Bull Rampage" der Frauen: Am 8. Oktober ab 17:45 Uhr auf Joyn schauen


Das sind die Riderinnen in diesem Jahr

In diesem Jahr begrüßt die "Rampage"-Family zum dritten Mal auch Frauen in der Wüste Utahs. Zwölf der besten Freeride- und Downhill-Fahrerinnen werden sich um die spektakulärsten Jumps und flowigsten Lines bemühen.

Vorqualifiziert

  • Robin Goomes (NZL)

  • Georgia Astle (CAN)

  • Hannah Bergemann (USA)

  • Cami Nogueira (ARG)

Wildcards

  • Casey Brown (CAN)

  • Chelsea Kimball (USA)

  • Harriet Burbidge-Smith (AUS)

  • Janelle Soukup (USA)

  • Kirsten Van Horne (CAN)

  • Mikayla Parton (GBR) – Rookie

  • Natasha Bardley (ENG)

  • Vinny Armstrong (NZL)

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Diese Rider treten im Oktober an

Das Feld der Männer zaubert wohl jedem Downhill- und Freeride-Fan da draußen direkt ein Lächeln ins Gesicht. Mit Cam Cink, Szymon Godziek und Tom Van Steenbergen kehren einige der stärksten Fahrer der vergangenen Jahre zurück nach Utah.

Auch Vorjahres-Überflieger Hayden Zablotny aus Kanada ist selbstredent zurückgekehrt, um seinen Titel zu verteitigen. Fast zwei Jahrzehnte lang hat kein Rookie mehr den Titel bei seiner ersten "Rampage"-Teilnahme geholt. Der letzte vor ihm war allmighty Brandon Semenuk.

Vorqualifiziert

  • Hayden Zablotny (CAN)

  • Thomas Genon (BEL)

  • Tom Van Steenbergen (CAN)

  • Tomas Lemoine (FRA)

  • Reed Boggs (USA)

  • Talus Turk (USA)

  • Cam Zink (USA)

  • Finley Kirschenmann (USA)

Wildcards

  • Bienvenido Aguado Alba (ESP)

  • Carson Storch (USA)

  • Connor Gallart (USA) – Rookie

  • Jaxson Riddle (USA)

  • Johny Salido (MEX)

  • Kade Edwards (GBR) – Rookie

  • Kaidan Ingersoll (USA) – Rookie

  • Paul Couderc (FRA) – Rookie

  • Szymon Godziek (POL)

  • Tom Isted (GBR)


Das ist die "Red Bull Rampage"

Erstmals wurde die "Rampage" 2001 ausgetragen, damals allerdings eher aus reiner Neugier. Die Veranstalter:innen wollten schlichtweg herausfinden, was in der Wüste Utahs so möglich ist. Spoiler: so einiges!

Mit ein paar Unterbrechungen findet das Ausnahme-Event mittlerweile zum 19. Mal statt. Selbstredend haben sich Preisgelder und das mediale Interesse seit der Premiere vor über zwei Dekaden vervielfacht.

Wenn die weite Wüste zum Spielplatz wird

Doch was macht den Contest so besonders? First of all: Die Landschaft! Das raue Terrain von Virgin im Südwesten Utahs ist atemberaubend. Schwer vorzustellen, dass man diese eindrückliche Landschaft nach einem Besuch je wieder vergessen kann.

It's all about your line!

Egal, wo man hinschaut. Fast alle weltweit ausgetragenen Mountainbike-Contests haben eine Sache gemeinsam: Es wird auf vorher festgelegten und bereits geshapten Trails gebrettert.

Ganz anders bei der "Red Bull Rampage": Hier ist jedem Fahrer und jeder Fahrerin die Wahl der richtigen Line selbst überlassen, festgelegt wird nur ein grobes Gebiet in Virgin, Utah. Und dann heißt es: "Ran an die Schaufeln!"

Es ist eine Menge Kreativität und noch mehr Schweiß gefragt, wenn es darum geht, eine smarte Route zu kreieren. Schließlich soll die Line am Ende gleichermaßen flowig sein, dicke Drops und spektakuläre Gaps enthalten, gleichzeitig aber nicht zu gefährlich für die Athlet:innen werden.

Die Rider:innen reisen deshalb mit ihren Teams schon weit im Voraus nach Utah, um ihre persönliche Lieblings-Line zu scouten und zu shapen. Diese Tage - und Wochen - werden auch Dig Days genannt.

Das Event der Superlative

Von Serien wie der "Enduro World Series" und dem "Downhill World Cup" über sich jährlich wiederholende Events wie "Hardline" in Wales und Neuseeland oder das "Darkfest" bei Kapstadt, Südafrika, gibt es jede Menge action-geladene Hochkaräter für Fans und Sportler:innen.

Aber keines dieser Events hat je so eine Strahlkraft entfalten können wie die "Red Bull Rampage". Die Kombination aus einzigartiger landschaftlicher Kulisse und individueller Streckenführung wären schon ein guter Grund einzuschalten.

Aber wenn dann noch die Crème de la Crème der Welt-Elite aus Downhill- und Freeride-Fahrer:innen mit kreativen neuen Lines und haarsträubenden Runs überrascht, ist jeder Fan des Genres gut beraten, sich an diesem Wochenende nichts weiter vorzunehmen.


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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