Mut zur Lücke
Dank Gedächtnislücke: So machte Keanu Reeves "John Wick" zum Hit
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von Jannah FischerHauptdarsteller Keanu Reeves ist ein großer Bestandteil des Erfolgs von "John Wick" - auch dort, wo man es gar nicht vermutet hätte.
Bild: picture alliance / Lionsgate/Entertainment Pictures/ZUMAPRESS.com
Wie sehr der Erfolg von "John Wick" wirklich von Keanu Reeves abhängt? Auf einer Skala von eins bis zehn wahrscheinlich eine elf. Was viele nicht wissen: Ohne den Schauspieler hätte das Franchise wahrscheinlich einen ganz anderen Namen bekommen.
Streame hier den ersten "John Wick"-Teil
"John Wick": Alles anders beim ersten Film
Dass nicht unbedingt die erste Idee die beste ist, das wissen mittlerweile die Macher:innen von "John Wick".
Bei der Planung des Films konnte niemand ahnen, wie sehr das Action-Spektakel einschlagen würde. So sehr, dass ein ganzes Franchise mit mehreren Teilen, eine Serie (eine weitere ist in Planung) und ein Film-Spin-off namens "Ballerina" daraus entstanden.
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Die Regisseure David Leitch und Chad Stahelski hatten für ihren Anti-Helden einen 60-jährigen Mann im Sinn und wollten unbedingt, dass Bruce Willis die Rolle übernimmt. Doch aus der Zusammenarbeit wurde nichts - und der zehn Jahre jüngere Keanu Reeves bekam die Rolle.
Ein Glücksgriff, wie sich später herausstellen sollte - auf gleich mehreren Ebenen. Neben seiner glänzenden Performance als Rächer seines toten Hundes (ja, das ist so ziemlicher der Plot des ersten Films) war Keanu Reeves versehentlich auch der Namensgeber des Streifens.
Keanu Reeves’ Gedächtnislücke sorgt für Filmtitel
Eigentlich sollte das Action-Spektakel nämlich "Scorn" heißen, was auf Deutsch so viel wie "Verachtung" heißt. Doch irgendwie wollte der Name sich nicht in Reeves Hirn einprägen, weswegen er in Interviews immer nur von "John Wick" sprach - also dem Namen seiner Rolle. Eigentlich ein No-Go in Sachen Promotion - denn plötzlich sprachen Presse wie Fans nur noch von "John Wick". Mit "Scorn" hätte also niemand so leicht etwas anfangen können, ohne lange Erklärungen, dass es sich dabei um Keanus angekündigtes "John Wick"-Projekt handelte.
Ob die Macher also einfach aufgegeben haben oder feststellten, dass "John Wick" wirklich besser klingt als "Scorn"? Ungewiss - auf jeden Fall haben sie sich letztlich dafür entschlossen, den Film umzubenennen.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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