zur Joyn Startseite

Die großen Zukunftsfragen

Medien, KI und Innovation: Darum ging es beim 4GAMECHANGERS Next 2026

Veröffentlicht:

Treffpunkt Österreich zu Mittag

"4GAMECHANGERS Next": Medien im Umbruch

Videoclip • 08:56 Min


Wie kann sich Europa im Wettbewerb mit globalen Tech-Konzernen behaupten? Welche Rolle spielen Medien für Demokratie und Öffentlichkeit? Und wie kann Österreich seine wirtschaftliche und technologische Zukunft sichern? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das diesjährige 4GAMECHANGERS Next 2026, das ORF und JOYN gemeinsam in Wien ausrichteten.

- Anzeige -
- Anzeige -

Rund 700 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und Innovationsbranche kamen in Meinls Rösthalle zusammen, um über die Herausforderungen und Chancen der kommenden Jahre zu diskutieren. Moderiert wurde die Veranstaltung von Gundula Geiginger (PULS 4) und Stefan Lenglinger (ORF).

Viel Raum für Diskussion und Meinung

Im Zentrum vieler Diskussionen standen die Zukunft des österreichischen Medienstandorts sowie die wachsende Konkurrenz durch internationale Plattformen.

Auch Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler sprach sich für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien aus. Eine demokratische Gesellschaft brauche sowohl einen starken ORF als auch starke private Medien. Gleichzeitig appellierte er an Werbetreibende, stärker in heimische Medienangebote zu investieren.


"Öffentlichkeit braucht unabhängige Medien"

Der designierte ORF-Generaldirektor Clemens Pig warnte davor, den österreichischen Medienmarkt weiterhin als Wettbewerb innerhalb des Landes zu betrachten. Während heimische Anbieter über Marktanteile diskutierten, würden internationale Plattformen Aufmerksamkeit, Daten und Werbegelder für sich gewinnen.

- Anzeige -
- Anzeige -

Technologiewettbewerb in Europa

Wie Europa im globalen Technologiewettbewerb bestehen kann, diskutierten Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll und PULS 4 Info-Direktorin Corinna Milborn. Pröll verwies auf den Rückstand Europas bei Künstlicher Intelligenz und Infrastruktur, etwa bei Rechenzentren. Bildung und digitale Kompetenzen seien deshalb zentrale Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit der Zukunft.


Mut für Europa

Für klare Worte sorgte auch Verena Pausder, Vorstandsvorsitzende des deutschen Startup-Verbands. Europa müsse mutiger werden, Innovation fördern und faire Wettbewerbsbedingungen schaffen. Gleichzeitig dürften globale Konzerne den europäischen Markt nicht dominieren, ohne ihren Beitrag zum System zu leisten.

Gemeinsam nach vorne

Zum Abschluss richteten ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher und Corinna Milborn den Blick nach vorne. Beide betonten die Bedeutung eines starken österreichischen Medienstandorts und die Verantwortung von Unternehmen, Institutionen und Publikum. Nur durch Zusammenarbeit, Medienvielfalt und unabhängigen Journalismus könne eine funktionierende demokratische Öffentlichkeit auch künftig gesichert werden.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.at ('Behind the Screens' Österreich) veröffentlicht.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr entdecken