Ungewöhnliches Privatleben

Armin Rohde: Der bekennende Buddhist liebt mehr als nur eine Frau

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von Annalena Graudenz

Neuere Bilder gibt es von Angela Freifrau von Schilling und Armin Rohde kaum, sie halten ihre Liebe größtenteils privat.

Bild: imago images/Eventpress


Er ist einer der markantesten Charakterdarsteller Deutschlands. Mit rauer Stimme, wuchtiger Präsenz und einem feinen Gespür für Zwischentöne hat sich Armin Rohde einen Namen gemacht. Doch auch jenseits der Kameras lebt er ein Leben, das nicht in klassische Schubladen passt.

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Schauspieler Armin Rohde sticht definitiv heraus. Sei es durch sein Auftreten, durch seinen Glauben oder durch seinen offenen Umgang mit seinem Liebesleben. Seit Jahrzehnten gehört Rohde zu den festen Größen im deutschen Film. Einem breiten Publikum wird er unter anderem durch Produktionen wie "Kleine Haie", "Der bewegte Mann" und "Das Leben ist eine Baustelle" bekannt. Für seine Arbeit erhält er renommierte Auszeichnungen wie unter anderem den Bambi, den Grimme-Preis oder den Deutschen Schauspielerpreis als "Bester Schauspieler".

Ein etwas anderes Beziehungsmodell

Doch Ruhm und Preise sind für Rohde nie alles gewesen. Der Charakterdarsteller spricht immer wieder offen über Lebensentscheidungen, die nicht ganz dem gängigen Beziehungsmodell entsprechen. Seit 1995 ist Rohde mit der Künstlerin Angela Freifrau von Schilling verheiratet. Offiziell trägt er seit der Hochzeit mit der Adeligen den Namen Armin Kurt Rohde-Baron von Schilling.

Während seine Ehe auf der einen Seite seit über 30 Jahren hält und zu den wenigen stabilen Verbindungen in der Show-Welt gehört, lebt er auf der anderen Seite ein ungewöhnlicheres Beziehungskonzept. Denn Armin Rohde liebt noch eine zweite Frau, die Schauspielerin Karen Böhne. "Wenn man liebt, liebt man", sagte Rohde einmal dem Stern gegenüber. Er vermeidet den Begriff "offene Beziehung" und bezeichnet das Miteinander stattdessen als "sehr geschlossenen und liebevollen Familienverbund".

Dafür posieren Armin Rohde und Karen Böhne regelmäßig gemeinsam auf roten Teppichen.

Bild: IMAGO/Horst Galuschka


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Seine zweite Liebe trifft er meist in Berlin

Wenn der Schauspieler in Berlin ist, würden die beiden sich sehen – entweder bei ihr oder in seinem Hotel. Für seine Frau sei dies absolut kein Problem und die offenen Grenzen würden selbstverständlich in beide Richtungen gelten. Nur so könne ein solches Modell funktionieren. Die zwei Frauen, die sein Herz seit so vielen Jahren berühren, seinen "großartige Künstlerpersönlichkeiten", für die er sehr dankbar sei.

Kinder hat Rohde keine. Auch darüber spricht er offen. Es sei eine bewusste Entscheidung gewesen. Zwar habe es Phasen gegeben, in denen das Thema im Raum stand, doch der Kinderwunsch sei bei ihm und seiner Frau nie zeitgleich da gewesen.

Spiritualität statt gesellschaftliche Norm

Er liebt zwei Frauen und steht offen dazu. Außerdem ist Rohde bekennender Buddhist und trägt den spirituellen Namen Karma Geleg Palsang. So bodenständig der Schauspieler über sein Liebesleben spricht, so ernsthaft setzt er sich mit Spiritualität auseinander. Als praktizierender Buddhist ist Glaube keine Modeerscheinung für ihn, sondern ein wichtiger Teil seiner Überzeugung. Auch wenn er mit Anfang 20 Buddhist wurde, um eine Frau zu beeindrucken, ist er es geblieben.

"Ich wurde es, um eine Frau zu beeindrucken. Aber ich bin es noch, weil mir diese Religion sehr sympathisch ist. So einen halb bekleideten Mann mit Bauch, der still vor sich hin lächelt, empfinde ich als tröstlicheres Symbol als jemanden, der seit Tausenden Jahren an ein Kreuz genagelt ist", sagte er in einem Interview mit der Welt. Zudem gefalle ihm die Idee, dass mit dem Tod nicht alles vorbei sein muss.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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