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Golden Globes 2026: Diese Sieger bringen Bewegung ins Oscar-Rennen

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von dpa

Rhea Seehorn erhielt den Golden Globe für die beste Leistung einer Schauspielerin in der Fernsehserie "Pluribus".

Bild: Chris Pizzello / Invision / AP / dpa


Die Oscar-Verleihung 2026 steht im Frühjahr an. Mit der Verleihung der Golden Globes 2026 haben sich jetzt erste Favoriten für die größte Auszeichnung der Filmbranche herauskristallisiert.


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Stars und Glamour

Zum 83. Mal wurden in Beverly Hills die Golden Globes verliehen. Garniert mit viel Glamour, großen Star-Roben und politischen Botschaften wurden die Auszeichnungen verliehen. Hochrangige Stars wie George Clooney und Julia Roberts überreichten die begehrten Trophäen.

Die Golden Globe Awards werden in 27 Film- und Fernseh-Kategorien vergeben. Rund 400 Journalist:innen aus aller Welt stimmen über die Preisträger:innen ab. Ein Film ließ dabei die Konkurrenz klar hinter sich: "One Battle After Another" - ein satirischer Action-Thriller, in dem ein linksextremer Aktivist gegen eine Gesellschaft in einem faschistoiden Amerika kämpft.

Das Werk von Regisseur Paul Thomas Anderson war als Favorit mit neun Nominierungen in den Abend gestartet. Vier davon gewann der Film: Golden Globes als beste Komödie, für die beste Regie, das beste Drehbuch und für die beste Nebendarstellerin Teyana Taylor.

Drama-Preis für Wagner Moura

Weniger rund lief es für Leonardo DiCaprio. Trotz seiner Nominierung als bester Hauptdarsteller in einer Komödie in "One Battle After Another", ging er leer aus. Stattdessen nahm Timothée Chalamet für seine Rolle als ehrgeiziger Tischtennisspieler in "Marty Supreme" diesen Golden Globe mit nach Hause.

Zum besten Hauptdarsteller in einem Drama wurde der Brasilianer Wagner Moura gekürt. Er überzeugte die Jury mit seiner Rolle in dem Thriller "The Secret Agent", der auch den Preis für den besten nicht-englischsprachigen Film gewann.

Rose Byrne überzeugt in der Komödie

Die australische Schauspielerin Rose Byrne durfte sich über den Preis als beste Hauptdarstellerin freuen. Sie verkörpert in der Tragikomödie "If I Had Legs I’d Kick You" von Mary Bronstein eine Ehefrau und Mutter am Rande eines Nervenzusammenbruchs.

US-Schauspielerin Rhea Seehorn gewann den Golden Globe als beste Serien-Hauptdarstellerin in der Science-Fiction-Serie "Pluribus". Sie verkörpert dort eine Autorin, die sich in einer vom kollektiven Glücksvirus infizierten Welt ihr kritisches Ich bewahren will.

"Hamnet" triumphiert im Drama-Fach

Mit ebenfalls beeindruckenden sechs Nominierungen war das Familiendrama "Hamnet" in das Rennen gegangen. In dem Film geht es um den Tod von William Shakespeares Sohn, der in jungen Jahren stirbt. Bei der großen Gala ging der Film als Sieger in der Kategorie "Bester Film - Drama" hervor und holte mit der Schauspielerin Jessie Buckley einen weiteren Golden Globe in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin".

In der Fernsehkategorie räumte die Serie "Adolescence" ab. Das Jugendkriminalitäts-Drama erhielt vier Auszeichnungen, unter anderem als "Beste Miniserie". Die zwei Deutschen unter den Nominierten, die Komponisten Hans Zimmer, nominiert für "F1", und Max Richter nominiert für„Hamnet“, gingen leer aus. Den Golden Globe für die beste Filmmusik erhielt Ludwig Göransson für seine akustische Untermalung von "Blood & Sinners".


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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