Quiz mit Kultstatus

"Die Millionenshow": Legendäre Kult- und Gewinnermomente

Veröffentlicht:

von Marie-Thérèse Hartig

Armin Assinger begleitet Kandidat:innen auf dem Weg zum Glück.

Bild: ORF/Stefan Gregorowius


Seit dem Start des Formats "Die Millionenshow" sind laut ORF-Archiv Quellen insgesamt acht Menschen in Österreich zu glücklichen Quiz‑Millionär:innen geworden. Jeder dieser Gewinner-Abende wird zum erinnerungsreichen Straßenfeger und ist bis heute in der Sendung Referenz, wenn Kandidat:innen "nur noch" zwei, drei Fragen vom großen Geld entfernt sind. Wir haben erinnerungswürdige Gewinner- und Kult-Momente für dich zusammengestellt.

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Namensgebend für die Waldorfschule war eine...

Die 1 Millionen Euro Frage für Christoph Götzendorfer

Die größten Geldmomente

Laut Internetquellen, werden mit bislang 27.173 Fragen mehr als 2.200 Kandidat:innen nicht nur ins Schwitzen gebracht, sondern auch mit einem Gewinn wieder aus dem Studio entlassen.

Schon vor dem Euro sorgt die Show für Schlagzeilen: 2001 beantwortet Anton Sutterlüty aus Egg im Bregenzerwald als erster Kandidat alle 15 Antworten richtig und gewinnt zehn Millionen Schilling – ein Rekord, der damals "Quizgeschichte made in ORF" schreibt.

Ein Hoch auf die Zigarettenfabrik

Im Euro‑Zeitalter setzt Christoph Götzendorfer 2020 nach: Er knackt als bislang einziger Kandidat die Million‑Euro‑Frage in der regulären "Millionenshow" und schreibt damit ein neues Kapitel der Sendungshistorie. Als er seine Gewinnerfrage hört, freut er sich bereits sichtlich. "Namensgebend für die Waldorfschule war eine...", liest Assinger vor. Götzendorfer antwortet siegessicher: "Zigarettenfabrik", und kurz darauf regnet es Konfetti von der Decke.

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Die Fragen, über die ganz Österreich schmunzelt

Zu den Kultmomenten gehört auch ein Mini‑Hoppala von Armin Assinger: Bei der Frage "Es ist noch nicht aller …" rutschte ihm im Studio das Wort "Tage" heraus, noch bevor der Kandidat seine Antwort fixieren konnte.

Statt peinlicher Stille gab es einen Bonus‑Joker: Die Runde lachte herzhaft, Assinger kommentierte trocken "Blöderweise kann ich Gedanken lesen", und der Kandidat durfte – natürlich korrekt – "Tage" als Option C auswählen.

Solche Szenen sind der Grund, warum die Show längst mehr ist als ein langweiliges Multiple‑Choice‑Quiz: Zwischen Adrenalin, Versprechern und spontanen Sprüchen entstehen die Momente, die am nächsten Tag im Büro nacherzählt werden.

Neue Kandidat:innen, alte Spannung

In der heutigen Folge treten mit Ferenc Ullmann aus Bruck an der Mur in der Steiermark Marina Achitz aus Linz, Wolfgang Peer aus Rattenberg in Tirol und Manuela Voithofer aus Bramberg am Wildkogel in Salzburg wieder Kandidat:innen an, die in Schnellraterunden auf dem "Heißen Stuhl" beweisen müssen, dass sie zwischen Bauchgefühl, Allgemeinwissen und Joker‑Taktik die perfekte Balance finden.

Ob es "nur" um 15.000, 75.000 oder tatsächlich um die Million geht, entscheidet sich in diesen wenigen Sekunden, in denen Assinger die berüchtigte Frage stellt: "Ist das Ihre endgültige Antwort?" und im Studio und vor den Bildschirmen plötzlich niemand mehr atmet.

Wer heute mitraten will, ist ab 20.15 Uhr im ORF 2 - Livestream auf Joyn dabei und könnte sich nachher fragen, bei welcher der 15 Fragen man selbst ausgestiegen wäre.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.at ('Behind the Screens' Österreich) veröffentlicht.

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