50 Kilo weniger
"Jobs verloren": So hat sich Martina Reuters Leben durch ihren Abnehm-Erfolg verändert
Aktualisiert:
von C3 NewsroomSAT.1-Frühstücksfernsehen
Nie wieder dick
Videoclip • 06:20 Min • Ab 12
Martina Reuter sprach jetzt offen über ihre Rundum-Transformation von der "Curvy-Vorzeigefrau" zur Bodybuilderin. Nur ein kleines Detail auf ihrem Körper erinnert noch an die Zeit vor der radikalen Verwandlung.
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Von Montag bis Freitag um 5:30 Uhr und am Wochenende um 9 Uhr
Ständiger Begleiter Hunger
"Wenn eine Tür zugeht, geht eine andere auf." Einfach waren die letzten zwei Jahre für die österreichische Moderatorin Martina Reuter nicht. Sie nahm 50 Kilo ab, musste sich immer wieder für ihre Entscheidung rechtfertigen. Hunger war ihr ständiger Begleiter. Dafür fand sie eine neue Liebe und einen neuen Lifestyle. Wie sehr sich ihr Leben verändert hat und was dennoch blieb, verriet sie jetzt in einem Interview mit dem Magazin "Gala".
Wendepunkt
Es war der 17. März 2024. An diesem Tag krempelte die 46-jährige "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderatorin ihr Leben komplett um. Eine Routinekontrolle beim Frauenarzt ergab einen erhöhten Cholesterinspiegel. Danach ging es auf der Geburtstagsfeier ihrer Mutter weiter mit Schnitzel, Torte, Chips und Co. "Ich habe alles gegessen. Am Abend bin ich nach Hause gegangen und dachte: 'Es reicht. Ich kann so nicht mehr sein.'"
So fiel der Startschuss - für einen Weg, der nicht einfach war. Anfangs, so erzählt die beliebte Moderatorin, habe sie niemandem davon erzählt. Aus Angst. "Weil ich ja jahrelang die 'Curvy-Vorzeigefrau' war.“ Tatsächlich habe sie auch Jobs verloren und oft das Gefühl gehabt, sich erklären zu müssen.
Von der Moderatorin zur Wettkämpferin
Plötzlich öffneten sich neue Türen. Unter anderem lief Martina Reuter mit ihrer neuen Liebe, ihrem Personal Trainer Vladi Pavlic, auf der Fashion Week in New York. Außerdem wagte sie sich als Bodybuilderin in den Wettkampf - und belegte gleich beim ersten Start den vierten Platz.
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Muskeln sind Altersvorsorge.
Auf dem Weg vom Curvy-Model zur Bodybuilderin war der Hunger ihr ständiger Begleiter. Doch sie hielt durch: "Ich sage immer 'Muskeln sind eine Art Altersvorsorge'. Sie halten mich gesund."
Wie sie lernte, standhaft zu bleiben, hielt sie in ihrem jetzt erschienenen Buch "Kilo frei - wie ich den Hunger besiegte" fest. Zudem entwickelte sie eine Fitness-App namens "Transform by Martina Reuter", mit der sie auch andere motivieren möchte.
Ein ehrlicher Blick auf Body Positivity
Im Interview geht Martina Reuter auch darauf ein, wie radikal sie ihre Ernährungsroutine verändert hat. Sie beschreibt, dass sie heute "anders einkaufen" gehe und ihr Kühlschrank nur noch "gute Sachen" enthalte. So könne sie Heißhungerattacken widerstehen. Statt zu hungern, isst sie bewusst "sechs Mal am Tag" und räumt mit dem Mythos auf, Abnehmen funktioniere nur über Verzicht: Entscheidend sei für sie, zwischen echtem Hunger und Appetit zu unterscheiden.
Hunger haben wir 365 Tage im Jahr, der fährt nicht auf Urlaub.
Heißhunger könne man jedoch "in den Griff bekommen", vor allem, wenn man sich eiweißreich ernähre. Ihren Blick auf Body Positivity beschreibt sie differenziert: Sie liebe weibliche Körper und habe selbst zwei Kinder, halte es aber für wichtig, dass "es nicht ungesund ist" und jede:r ehrlich prüfe, ob sich das eigene Essverhalten noch gut anfühlt.
Rückblickend spricht sie offen über frühere "Franzbrötchen-Fahrten" nach Sendungen: drei Stück seien für sie keine Seltenheit gewesen. Heute ersetzt sie solche Lebensmittel konsequent durch nährstoffreichere Alternativen, isst vegetarisch, verzichtet auf Alkohol und steht wenige Wochen vor ihrem nächsten Bodybuilding-Auftritt wieder "im vollen Training".
Wie hat Martina das geschafft?
Die letzte Schnitzelsemmel
Der Wandel zeigt sich vor allem im Alltag. "Mein Einkaufsverhalten hat sich komplett geändert, ich koche selbst, bin vegetarisch und habe komplett aufgehört, Alkohol zu trinken. Mein ganzes Leben hat sich verändert." Nur eine Sache ist geblieben: ein altes Tattoo einer Schnitzelsemmel. "Das lasse ich, weil es eben ein Teil meiner Geschichte ist."
Das "SAT.1-Frühstücksfernsehen" läuft montags bis freitags von 5:30 bis 10 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 12 Uhr in SAT.1 und auf Joyn.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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