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"Maxton Hall"-Star

"Der Hodscha und die Piepenkötter": Ist Damian Hardung hochbegabt?

Veröffentlicht:

von teleschau

Damian Hardung begeistert als James Beaufort in "Maxton Hall" Millionen von Fans. Seine Karriere begann er mit einem SAT.1-Film.

Bild: 2026 Getty Images/Gerald Matzka


Damian Hardung ist in 240 Ländern der Erde ein Star. So großflächig wurde die Serie "Maxton Hall" gesendet, in der er die Hauptrolle spielt. Aber letztlich war es - für seine Fans - Glück, dass er sich für die Schauspielerei entschied. Denn er hat noch viel mehr Talente.

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Fußballprofi, Musiker, Übersetzer, Arzt. All diese Berufe waren für Damian Hardung denkbar. Arzt ist immer noch eine Alternative, denn er studiert in seinem Heimatort Medizin. Er hat sein zweites Staatsexamen geschrieben. Jetzt steht, wie Medien berichteten, sein praktisches Jahr an. Wenn ihm nicht wieder sein "Hauptberuf" dazwischen kommt - die Schauspielerei.

"Club der roten Bänder", "How to Sell Drugs Online (Fast)", "Das schönste Mädchen der Welt": Serien und Filme wie diese machten Damian Hardung zu einem der erfolgreichsten und beliebtesten Schauspieler seiner Generation. In der ARD ist er am 22. April, in "Der Hodscha und die Piepenkötter" in einer seiner frühen Rollen zu sehen. Der Film aus dem Jahr 2015 läuft um 20:15 Uhr und über den ARD-Livestream auch kostenlos auf Joyn. Dort kannst du Damian auch in "Online - meine Tochter in Gefahr" erleben. Die Rolle als junger Computer-Nerd an der Seite von Annette Frier ebnete ihm in dem SAT.1-Film 2012 den Weg zum Durchbruch.

Damian Hardung sieht Medizinstudium als wichtige Abwechslung

Das Mediziner-Gen wurde Damian Hardung in die Wiege gelegt. Seine Eltern sind beide Mediziner:innen und haben eine Praxis. Er habe praktisch "Medizin studieren müssen", sagte er einmal in einem Interview. Außerdem habe er "daheim am Tisch mitreden wollen", meinte er einmal scherzhaft. Seit 2018 studiert er - und mittlerweile tut er es nicht alleine aus Interesse oder "Familientradition". Für Außenstehende mag ein Studium neben einer erfolgreichen Schauspielkarriere als Belastung wirken. Für Damian nicht: "Für mich ist es irgendwie notwendig, um bei Verstand zu bleiben", gab er dem Promimagazin "People" im vergangenen Herbst Auskunft.

Hintergrund: Vor allem der Dreh der zweiten Staffel des Prime-Video-Hits "Maxton Hall - Die Welt zwischen uns" zehrte an seinen mentalen Kräften. Die zweite Staffel ist deutlich düsterer, tragischer als die erste. Weil sich Hardung in seinem Spiel stets in die Rollen vertieft, wurde es außergewöhnlich anstrengend. Er und seine Filmpartnerin Harriet Herbig-Matten hätten zum Beispiel sehr oft weinen müssen. Am Ende nicht nur, weil es das Drehbuch erforderte. "Ich konnte nicht mehr weinen. Ich hatte keine Tränen mehr", gestand Hardung im Interview mit "People". Die ständige "dienstliche Trauer" legte sich auch auf das private Gemüt: "Das zieht einen schon bis zu einem gewissen Grad runter und man bleibt definitiv in dieser Gefühlswelt."

Deshalb war das Studium willkommene Abwechslung. Aber nicht nur das. Er habe nach dem Dreh eine halbjährige Pause eingelegt und sich teilweise monatelang vor jeder Kamera versteckt. "Ich wollte einfach wieder zu mir finden, unabhängig von der Außenwahrnehmung", erklärte er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Die Entscheidung, ob er künftig im Anzug auf dem roten Teppich oder im weißen Kittel in der Praxis stehen wolle, ließ er gegenüber "Esquire" offen: "Beides hoffentlich. Warum nicht im weißen Kittel auf den roten Teppich?"

In diesem Thriller siehst du Damian Hardung an der Seite von Annette Frier

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Damian Hardung ist ein hochbegabtes Multitalent

Damian Hardung: Schauspielsuperstar? Damit war - bei all seinen Talenten - nie zu rechnen. Mediziner? Okay. Auch Fußballprofi wäre möglich gewesen. Immerhin kickte er bis zur A-Jugend für Fortuna Köln in der höchsten Liga und schaffte es sogar in die Jugendauswahl des DFB. Wegen der Schauspielerei ließ er die Fußballschuhe jedoch in der Kabine. Sport ist trotzdem noch wichtig für Hardung. Dabei ist er so vielseitig wie in seinen Rollen. Fußball, Basketball, Skateboard, Tennis, Ski alpin, Tauchen, Frisbee, die japanische Kampfkunst Aikido, Gewichte stemmen im Fitnesscenter.

Zudem ist der Blonde mit den blauen Augen sprachlich begabt. Er spricht neben perfektem Englisch auch Französisch und Italienisch. Und Mandarin. Das lernte er, als er für einige Zeit in China lebte. Denn den jungen Damian Hardung zog es schnell hinaus in die Welt. Mit 14 erhielt er ein Hochbegabten-Stipendium und wurde an einer Privatschule in New York unterrichtet. Als er nach Köln zurückkehrte, schloss er 2016 sein Abitur mit der Note 1,0 ab. Die Welt stand ihm in alle Richtungen offen - nebenbei erwähnt: Er spielt auch Klavier und Schlagzeug. Warum also entschied er sich fürs Schauspiel?

Die Mutter seines besten Freundes brachte Damian Hardung zur Schauspielerei

"Schuld" ist Alexandra von Schwerin. Die Schauspielerin, die unter anderem in 65 Folgen der SAT.1-Serie "Danni Lowinski" zu sehen war, ist die Mutter seines besten Schulfreundes. "Durch sie haben alle Jungs aus der Klasse bei einem kleinen Casting mitgemacht und irgendwie hat denen meine Nase dann gepasst", verriet Damian im Interview mit "TV Movie". So kam er zu seinen ersten Rollen in Kurzfilmen im Alter von elf Jahren.

Eine Schauspielausbildung machte der Multibegabte nie. "Ich habe immer weitergedreht, und jedes Jahr wurde es immer größer und mehr. Irgendwie hat sich das so entwickelt", erklärte er gegenüber "TV Movie".

Und wie es sich entwickelte. "Club der roten Bänder" machte ihn zum nationalen Shootingstar, mit "How to Sell Drugs Online (Fast)" wurde er international bekannt, durch "Maxton Hall" zum Weltstar. Die dritte Staffel ist längst abgedreht. Fans fiebern der Veröffentlichung, vielleicht noch 2026, entgegen.

Bei den Dreharbeiten der Komödie "Der Hodscha und die Piepenkötter" war Damian Hardung etwa 17 Jahre alt.

Bild: WDR/Martin Valentin Menke


Damian Hardung outete sich als "Twilight"-Fan

Den ganzen Promitrubel nimmt Damian sehr cool. Er bleibt bodenständig. Er läuft privat am liebsten lässig und auch mal ausgeflippt rum. Dem Magazin "Esquire" beschrieb er sein liebstes Alltags-Outfit: "Sporthose und darüber Mantel, dazu Flipflops oder Stollenschuhe. Klingt komisch, sieht auch so aus." Das scheint konsequent, denn er sagte auch, er sei schon in der Schule ein "weird kid", ein seltsames Kind gewesen und oft - vor allem mittwochs - mit einer Fliege am Kragen in den Unterricht gegangen, einfach so.

Damian hat sich in Interviews als Fan der "Twilight"-Bücher geoutet und auch mal berichtet, dass er einst in der sechsten Klasse einen tragischen Liebesbrief an seine Herzensdame schrieb. Er feilte ihn tagelang aus und drapierte ihn unauffällig in der Tasche seiner Angebeteten. Wartete dann allerdings endlos auf eine Antwort: "Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass ich meinen Namen nicht draufgeschrieben habe."

Wie es heutzutage in Liebesdingen um ihn steht, gibt er - wie sein ganzes Privatleben - nicht preis. Lediglich die Gerüchte, er und seine "Maxton Hall"-Partnerin Harriet hätten eine Affäre oder Beziehung gehabt, dementierte er.


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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