Liebe Ohne Filter
Folge 44: Das unsichtbare Kind
„Ich habe sieben Kinder, aber nur zwei leben bei mir.“ Dieser Satz von Birgit Rutz macht deutlich, worüber wir in dieser Folge von „Liebe ohne Filter“ sprechen: über Kinder, die während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach sterben und über eine Trauer, die gesellschaftlich noch immer viel zu oft unsichtbar bleibt. Birgit Rutz ist Sterbe und Trauerbegleiterin, Geburts und Trauerdoula und Gründerin von Hope’s Angel. Sie begleitet betroffene Familien und setzt sich dafür ein, dass wir anders über Fehlgeburten und den frühen Tod eines Kindes sprechen. Denn für die Eltern war und bleibt es ihr Kind, unabhängig davon, wie früh es gestorben ist. Wir sprechen darüber, warum Worte so wichtig sind, was Eltern nach einem Verlust wirklich brauchen und weshalb gut gemeinte Sätze manchmal besonders verletzend sein können. Es geht um den Überlebensmodus nach einer Diagnose, um Partnerschaft und Familie und um die Frage, wie Angehörige und Freunde helfen können, ohne die Trauer kleinzureden. Wir sprechen auch darüber, wie der Umgang in Krankenhäusern und Arztpraxen Eltern zusätzlich belasten kann, warum Ärzte, Hebammen und andere Fachkräfte besser auf solche Situationen vorbereitet werden sollten und weshalb eine klare und respektvolle Sprache einen großen Unterschied macht. Auch schwierige Entscheidungen nach einer pränatalen Diagnose haben in diesem Gespräch ihren Platz. Eine Folge über Trauer und Verlust, aber vor allem über Anerkennung, Mitgefühl und darüber, warum jedes Kind einen Platz in seiner Familie haben darf.
Weitere Folgen in Staffel 1
Zum Ende des Bereichs springen
Ende des Bereichs
Alle Staffeln im Überblick

















