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Pressestunde
Folge vom 05.07.2026: Pressestunde: mit Norbert Totschnig, Klima- und Umweltminister, ÖVP
40 Grad im Juni, Ausrufung der höchsten Hitzewarnstufe für Teile Österreichs und der Verdacht, dass das die neue Normalität wird: Die letzten Wochen haben Österreich ins Schwitzen gebracht und gezeigt, dass das Land und seine Infrastruktur mäßig auf diese Temperaturen vorbereitet sind. Zu wenig klimatisierte Schulen, Krankenhäuser oder Altenheime machen Temperaturen jenseits der 30 Grad zum Gesundheitsrisiko. Am Sonntag hat Klima- und Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) die ungleiche Aufteilung der Budgetgelder in seinem Ressort in der ORF-"Pressestunde" verteidigt. Sowohl die Bäuerinnen und Bauern als auch der Umweltschutz würden profitieren, so Totschnig. Dass Österreich wegen des Verpassens der EU-Klimaziele 2030 milliardenhohe Strafzahlungen ins Haus stehen, sah der Minister gelassen. Hier will Totschnig mit Freiwilligkeit weiterkommen. Die Verhandlungen zum Klimaschutzgesetz andererseits gehen nur sehr langsam voran. Wo liegen die Positionen am weitesten auseinander? Wie steht es um die Pläne zur Renaturierung? Und was bedeuten die EU-Budgetverhandlungen für die österreichische Landwirtschaft? Die Fragen stellten: Christina Traar ("Kleine Zeitung") und Hans Bürger (ORF)

