Ganz privat

"Im Unterschied zu mir ist sie keine Tussi" Angelika Niedetzky über ihr "SOKO Linz"-Alter Ego

Veröffentlicht:

von Luna Bas

Angelika Niedetzky (links) als Biggi Obergschwendtner.

Bild: ORF/Gebhardt Productions/Stefanie Leo


In der "SOKO Linz" porträtiert sie die bodenständige, aber doch sehr zielstrebige Inspektorin Biggi Obergschwendtner. Wie ihr Weg vom Kabarett zum Schauspiel führte und welche Charakterzüge sie in ihrem Alter Ego wiederfindet, erzählt Schauspielerin und Kabarettistin Angelika Niedetzky im exklusiven BTS-Interview.

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Noch steht kein exakter Termin für die Ausstrahlung der 5. Staffel "SOKO Linz" fest, die Dreharbeiten sind jedoch seit Dezember 2025 abgeschlossen. Vorab stehen nur wenige Informationen rund um die inhaltliche Ausrichtung der neuen Folgen zur Verfügung. Auch Angelika Niedetzky hält sich auf Nachfrage hin, weitgehend bedeckt: "Die kommende Staffel bringt emotional eine ziemliche Achterbahnfahrt für Biggi. Fad wird‘s net!".

Fix ist, dass der Hauptschauspielplatz wie gehabt in der oberösterreichischen Landeshauptstadt liegen wird. Sowohl ihre Figur Biggi als auch sie selbst sind in Linz geboren und aufgewachsen. Dementsprechend leicht fällt es ihr, das in der Sendung authentisch zu schauspielern.

Es fühlt sich also sehr richtig an.

Angelika Niedetzky über das Schauspielern in ihrer Heimat Linz

Die lokalen Schauplätze der Krimiserie führen zwangsläufig dazu, die Heimat aus einem anderen Augenwinkel zu betrachten und zudem auf eine vollkommen neue Art und Weise kennenzulernen. Für Angelika sind es vor allem die "Leichenfundorte", die ihr in Bezug auf die Serie in reger Erinnerung bleiben. Während einer privaten Joggingrunde kann es daher schon mal vorkommen, dass sie binnen kürzester Zeit mehrere Stellen passiert, an denen schon mal ein "Toter" gelegen hat. Das sei dann schon merkwürdig.

Momente wie diese zeigen, wie schnell die Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmen kann. Ähnliches erlebt Niedetzky auch, wenn Schauspieler:innen ihre (vor allem) negativ behafteten Rollen sehr authentisch spielen – da habe sie bei jedem Take eine Gänsehaut: "Das geht ziemlich unter die Haut und da fließen nicht selten echte Tränen."

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Im Vergleich zu ihrem Seriencharakter als Biggi Obergschwendtner zeichnen sich vor allem Parallelen in der bodenständigen und umgänglichen Art ab. Auch die Zielstrebigkeit hat sie mit ihr gemein. Charakterliche Differenzen hingegen, lassen sich im Auftreten ablesen: "Im Unterschied zu mir ist sie (a.d.R.: Biggi) so gar keine Tussi, das bin ich manchmal so gerne". Da könne selbst die Schauspielerin noch was von ihrer Figur lernen.

Die Einschaltquoten der "SOKO Linz" übertreffen sich regelmäßig in ihren Spitzenwerten und obwohl die 4. Staffel erst vergangenen Herbst ausgestrahlt wurde, erwarten Fans bereits sehnsüchtig den Starttermin der 5. Saison. Mitbeteiligt an dem Erfolg ist unter anderem der Lokalkolorit sowie die Vereinigung zweier Genres: Knallharte Polizeiarbeit trifft auf österreichischen Schmäh und Alltagsschmankerl. Erst das mache es für den Zuschauer wirklich interessant.

Angelika Niedetzky mit Hündin Maia

Bild: ORF/On-Media


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