Einsatz in Rumänien
Reportage mit Nathan Goldblat: Die Hintergründe von Rumäniens "Hunde-Mafia"
Veröffentlicht:
von Carina N.Nathan Goldblat ist einer der bekanntesten Tierschutz-Influencer Deutschlands.
Bild: ProSieben
Zehntausende Hundeleben enden jährlich in Rumäniens Tötungsstationen. Wer profitiert davon? Tierschutz-Creator Nathan Goldblat begibt sich auf Recherche. Dabei gerät er ins Netz der Hundemafia. Eine Doku, die unter die Haut geht - und die Hundeleben retten will.
Hundemafia in Rumänien - was steckt dahinter?
Rumäniens Straßenhunde sind in Not. Die Regierung des Landes sieht in ihnen ein Problem, das es einzudämmen gilt. Allerdings nicht durch ein staatliches Kastrationsprogramm, sondern durch deren Tötung. 2013 wurde ein neues Gesetz erlassen: Werden eingefangene Hunde nicht innerhalb von 14 Tagen aus den Auffangstationen adoptiert, dürfen sie getötet werden. In Rumänien gibt es laut der Tierrechtsorganisation PETA mehr als 150 staatliche Auffang- und Tötungsstationen. Für ihr "Hundemanagement" erhalten sie sogar Prämien, finanziert aus Steuergeldern - und teils auch durch EU-Subventionen.
Diese Tötungen werden durch EU-Steuergelder mitfinanziert.
Laut einer PETA-Schätzung wurden seit Anfang der 2000er-Jahre bereits mehr als 1,1 Millionen Hunde in Rumänien getötet. Seit der Einführung des Gesetzes wurden allein in Bukarest über 50.000 Straßenhunde eingefangen und rund 30.000 von ihnen umgebracht.
Nathan Goldblat kämpft gegen Hunde-Tötungen in Rumänien an
Ein blutiges wie lukratives System, das Nathan Goldblat aufdecken will. Der Schauspieler, Content Creator und leidenschaftliche Tierschützer begibt sich auf gefährliche Mission in Rumäniens Auffang- und Tötungsstationen. Je tiefer er eintaucht, desto deutlicher erkennt er die mafiösen Strukturen hinter dem Tötungsgeschäft.
Doch er kann nicht länger wegsehen und riskiert viel, um den Hunden zu helfen. In den Auffangstationen begegnen ihm verheerende Zustände, Grausamkeit und Leid. Während sie ihren Schützlingen helfen, fließen bei Nathan und seinem Team immer wieder die Tränen. Doch das motiviert die Tierschützer erst recht, aktiv zu werden.
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Die Lösung: Kastration statt Tötung
Die von Tierschützer:innen geforderten Kastrationsprogramme können die Population der Straßenhunde nachhaltig verringern. Das belegen laut PETA bereits durchgeführte Programme in anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Auch Nathan setzt sich für hierfür ein: "Kastration statt Tötung wäre nicht nur die Alternative für Tötungsstationen, sondern die Lösung", schreibt er in einem seiner Posts auf Instagram.
Lasst uns gemeinsam dieses Leid beenden.
Gemeinsam Hundeleben retten
Nathan organisiert in Rumänien Hunderettungen mit namhaften Influencer:innen, tut sich mit Tierschutzorganisationen und Promis zusammen und spricht vor EU-Repräsentant:innen in Brüssel. Gemeinsam mit Unterstützer:innen mobiisiert der Tierschutz-Creator die Öffentlichkeit, um Rumänien und die EU zum Handeln zu bewegen.
ProSieben und Joyn begleiten ihn auf seiner Mission, die in einer bewegenden Doku festgehalten wurde. Wie die Hunderettungen vor Ort ablaufen und wie auch du den Straßenhunden helfen kannst, erfährst du in der Reportage, die in diesem Jahr erscheint.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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