Auftakt der 13. Staffel
Unerwartete Wendungen und hitzige Diskussionen: So intensiv war ein Staffelstart bei "2 Minuten 2 Millionen" noch nie
Aktualisiert:
von Sandra KauslReicht ein "geiler Name" allein – oder überzeugt auch das Produkt die Investor:innen?
Bild: Gerry Frank
Es geht wieder los, und zwar ohne Aufwärmrunde. "2 Minuten 2 Millionen" startet mit der 13. Staffel am Dienstag, 10. Februar um 20:15 Uhr auf PULS 4 und Joyn. Statt vorsichtigem herantasten gibt es große Visionen, mutige Risiken und ordentlich Reibung im Investoren-Ring. "Heuer wird’s ein bissl mehr Gaudi", verspricht Selfmade-Millionär Christian Jäger gleich zu Beginn und spätestens nach der ersten Folge ist klar: Das sind keine leeren Ankündigungen: Dieser Staffelstart ist lauter, emotionaler und unberechenbarer als je zuvor.
Du willst alles von "2 Minuten 2 Millionen" sehen?
Ein Pitch, der den Investoren-Ring anzündet
"Geiler Name" – mit diesem Satz eröffnet Investor Christian Jäger die Diskussionsrunde nach einem Pitch, der für Aufsehen sorgt. Die Euphorie gilt zu Beginn aber weniger dem Produkt, als dem Namen des Start-Uppers selbst: Seán McFadden aus Deutschland.
Er verspricht mit seinem Start-up "Ontoworks" nichts Geringeres, als die Content-Produktion für Unternehmen und Brands zu revolutionieren: KI soll aus vorhandenem Videomaterial vollautomatisch professionelle, markenkonforme Kurzvideos bauen – schnell, effizient, skalierbar. Große Worte, große Vision. Und dann der Show-Stopper: McFadden tritt ohne Prototyp auf und auch die Konkurrenz der KI-Giganten ist groß.
Skepsis macht sich bei allen Investor:innen breit – aber nur für Sekunden. Denn plötzlich kippt die Stimmung. Es wird gestichelt, gekontert, laut diskutiert. Spontane Allianzen entstehen, Zusagen werden infrage gestellt, Aussagen aus den eigenen Reihen um die Ohren gehauen. "Er kauft’s nur, weil er deinen Namen so geil findet", stichelt Investor-Kollege Mathias Muther gegen Jäger, der mit einem Angebot in den Ring geht.
Und ausgerechnet Muther selbst, der zuvor noch uninteressiert war, mischt plötzlich mit. Jägers Konter: "Jetzt habt’s einen im Boot, der vorher noch gesagt hat, dass es ein Schas ist!"
Am Ende setzen sich Christian Jäger und Alexander Schütz durch und investieren insgesamt 250.000 € für 10 % Firmenanteile. Eine Entscheidung, die polarisiert und zeigt: Manchmal reicht eine Idee, um den Ring zu eröffnen.
Für mich steht alles auf dem Spiel. Das ist mein Leben, das ist mein Herzblut
Ein Gamechanger am Snowboard-Markt
Besonders motiviert kommt Leo Bischof zu "2 Minuten 2 Millionen". Mit 22 Jahren ist der Student einer der jüngsten Gründer der Staffel und einer der bestvorbereiteten. "Ich hab einen 27-seitigen Fragenkatalog ausgearbeitet – gesammelt aus den letzten Jahren der Show", erzählt der Steirer, der seit seiner Kindheit in der Werkstatt steht, tüftelt, testet und baut.
Nun präsentiert er eine Idee, mit der er den Snowboard-Markt auf den Kopf stellen will: vollautomatisiert maßgefertigte Snowboards, individuell konfigurierbar über ein Online-Tool mit Echtzeit-3D-Vorschau. Körpermaße, Fahrstil und Design fließen direkt in die Produktion ein, ergänzt durch technische Features wie einem patentierten Rostschutz für Stahlkanten.
Der Pitch – und vor allem der junge Steirer – hinterlassen bei den Investor:innen sichtlich Eindruck. Zwar will zunächst niemand alleine investieren, doch am Ende schließen sich Erich Falkensteiner, Christian Jäger und Alexander Schütz zusammen und investieren 100.000 € für 30 % Firmenanteile.
Alle Start-ups der ersten Folge gibt es hier:
Schnitzeljagd mit Hund und nachhaltige WC-Revolution
Auch Tierfreund:innen kommen in der ersten Folge auf ihre Kosten: Die App "Dogtective" bietet eine interaktive Schnitzeljagd für Mensch und Hund – und wird im Studio sogar live von einer der Investorinnen getestet.
Ein Deal bleibt aus, für Gesprächsstoff und Interesse sorgt "Dogtective" trotzdem.
Mit "BULA" aus Deutschland folgt ein Start-up, das ein alltägliches Problem nachhaltig lösen will: Ein umweltfreundlicher Feuchtschaum soll feuchtes Toilettenpapier ersetzen, schonend für Haut und Umwelt.
Ein Investment gibt es für "BULA" zwar nicht, doch Katharina Schneider sieht Potenzial und vergibt ein Media-Shop-Ticket. Ein Achtungserfolg für ein Produkt, das ein alltägliches Problem lösen will.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.at ('Behind the Screens' Österreich) veröffentlicht.
Mehr entdecken

Bühne frei für Innovation
Folge 9 von "2 Minuten 2 Millionen": Diese Start-ups sind dabei

Anzeige
Gewinne eine Gewichtsweste des "2 Minuten 2 Millionen"-Start-ups "Evrvest"

Emotionen, Innovationen und tierische Momente
Ein Pferd im "2 Minuten 2 Millionen"- Studio und ein Gründer, der plötzlich am Investorenstuhl sitzt

Anzeige
Gewinne 1 von 10 Paws and Care Kits des "2 Minuten 2 Millionen"-Start-ups "Loxovet"

Das passiert in Folge 7
Abgekupferte Idee bei "2 Minuten 2 Millionen"? Start-up zittert vor Eveline Steinberger

Das passiert in Folge 6
"So etwas hatten wir schon lange nicht mehr" – Die überraschenden Pitches in "2 Minuten 2 Millionen"

Österreichische Gründer:innen im Rampenlicht
Folge 8 von "2 Minuten 2 Millionen": Diese Start-ups sind dabei

Das passiert in der 5. Folge
Vom Weltraum-Haus bis zur Hightech-Hundehütte: Diese Pitches sorgen bei "2 Minuten 2 Millionen" für Diskussionen

Innovation made in Vienna
Folge 7 von "2 Minuten 2 Millionen": Diese Start-ups sind dabei

