Ihr Ziel: Top Ten

"Dickes Fell angeeignet": Sarah Engels setzt beim ESC auf Mut statt Zweifel

Aktualisiert:

von Julia W.

Sarah Engels fühlt sich für den ESC in Wien gewappnet.

Bild: IMAGO/Horst Galuschka


Sarah Engels will Deutschland beim Eurovision Song Contest 2026 zu einem Comeback auf den vorderen Plätzen verhelfen. Im "Kölner Treff" verriet sie nun, wie das gelingen soll - und appellierte an Deutschland.

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Am 16. Mai: Das Finale des "Eurovision Song Contest" 2026


Beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien am 16. Mai soll es für Deutschland diesmal besser laufen. Die Hoffnungen ruhen in diesem Jahr auf Sarah Engels und ihrem Song "Fire". Engels' Ziel: mindestens ein Platz in den Top Ten.

Der Weg zum ESC-Finale war jedoch kein Selbstläufer. Die Teilnahme am deutschen Vorentscheid sei auch ein Risiko gewesen, räumt Sarah Engels im "Kölner Treff" am Freitagabend ein. Genau das habe sie jedoch gereizt. "Wenn man nichts riskiert und wenn man immer Angst vor den Dingen hat, dann ist das die falsche Einstellung", sagt sie. Ihre optimistische Haltung habe sie letztlich bis zum Sieg getragen.

"Sollten wieder an uns glauben"

Ob das auch für das ESC-Finale reicht? Deutschland glänzte in den vergangenen Jahren beim Eurovision Song Contest vor allem mit Erfolglosigkeit. Legendär sind die beiden letzten Plätze in Folge in den Jahren 2022 und 2023. 2024 schaffte es Isaak mit "Always On The Run" immerhin auf Platz 12, im vergangenen Jahr belegten Abor & Tynna mit "Baller" Platz 15.

Trotz des überschaubaren Erfolgs bleibt Sarah Engels kämpferisch. "Ich habe mir durch meine Vergangenheit ein ziemlich dickes Fell angeeignet", sagt die 33-Jährige. Gleichzeitig wünsche sie sich mehr Rückhalt für deutsche Beiträge: "Ich möchte auch an Deutschland appellieren, dass wir unsere Künstler, die zum ESC gehen, respektieren, dass man auch sieht, was dahintersteckt an Schweiß, Arbeit und Mut."

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Die wiederkehrende Skepsis gegenüber deutschen Chancen hält sie für fehl am Platz. "Immer wieder wird gesagt, Deutschland verliert ohnehin. Und das ist so schade. Ich finde, wir sollten mal wieder an uns glauben."


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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