Das erwartet dich in Folge 2

Von Rodelbremse bis Rasierklinge: Diese Start-ups sorgen in der 2. Folge bei "2 Minuten 2 Millionen" für Diskussionen

Aktualisiert:

Auch in der zweiten Folge von "2 Minuten 2 Millionen" treffen wieder völlig unterschiedliche Start-ups aufeinander, jedes mit seiner eigenen Geschichte und Überzeugung. Dabei haben sie alle etwas gemeinsam: Sie fordern die Investor:innen heraus, überraschen und liefern Stoff für Diskussionen.

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Wer bremst, gewinnt

Von der Rennbahn zu "2 Minuten 2 Millionen": Der ehemalige Rennrodler und Ex-Europameister Björn Kierspel tritt mit einem klaren Motto an: "Wer bremst, gewinnt und kommt immer sicher ins Ziel". Gemeinsam mit Produktentwickler Alexander wollen sie die Zahl schwerer Rodelunfälle reduzieren und Wintersport sicherer machen.

Ihre in Tirol hergestellten patentierten Schuh-Spikes sind kompakt, handlich und können an nahezu jedem Schuh befestigt werden. Der Unterschied zu herkömmlichen Modellen ist, dass sie ausschließlich an der hinteren Fußsohle befestigt werden, um eine optimale Bremswirkung zu erzeugen.

Zum Abschluss des Pitches wird es sogar musikalisch und die Stimmung im Studio lockert sich spürbar auf.

Und tatsächlich springt nicht nur ein, sondern gleich drei Investoren auf die Vision auf: Mathias Muther, Christian Jäger und Erich Falkensteiner investieren jeweils 25.000 Euro für 7 Prozent Anteile. Damit sichern sich die Gründer nicht nur Kapital, sondern vor allem ein starkes Netzwerk und Know-how und erreichen damit sogar mehr, als sie sich ursprünglich vorgenommen hatten.

Wenn nur einer unsere Vision teilt, wäre das ein Traum

Alexander von "Iron Brakes"

Klassische Mehlspeiskultur neu interpretiert

Das Start-up "Mehlspeis Moments" aus Gmunden interpretiert österreichische Mehlspeisklassiker wie Marillenknödel oder Apfelstrudel neu – als handgefertigte Pralinen und edle Liköre. Ziel ist es, die Marke langfristig als Synonym für österreichische Mehlspeiskultur im In- und Ausland zu etablieren. Eine Idee, die Geschmack, Tradition und über 60 Jahre Erfahrung vereint – und gleichzeitig um die Zukunft eines Familienbetriebs kämpft.

Die Investor:innen zeigen sich begeistert: "Es schmeckt so gut", schwärmt Eveline Steinberger. Auch Christian Jäger greift am liebsten noch einmal zu: "Ich würde gerne noch einen nehmen."

Und selbst Alexander Schütz, der sonst eher zurückhaltend bei Food-Start-ups ist, wirkt plötzlich interessiert: "Ich investiere eigentlich nicht in Lebensmittel, aber …"

Ganz nach dem Sprichwort: "Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel – man weiß nie, was man bekommt." wagt er den Schritt in neues Terrain und entscheidet sich für ein Investment in "Mehlspeis Moments."

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Private Erinnerungen, sicher verwahrt

In einer digitalen Welt, in der persönliche Daten oft unkontrolliert im Netz landen, präsentieren zwei Kärntner eine Lösung, die Datenschutz und Privatsphäre konsequent in den Mittelpunkt stellt. Mit "Zeitkapsl" entsteht eine sichere, europäische Cloud für Fotos und Videos – mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, lokaler KI-Suche und vollständiger DSGVO-Konformität.

Die Vision: Ein digitaler Speicherort, bei dem wirklich nur die Nutzer:innen Zugriff haben. Trotz erster zahlender Kund:innen sorgt das Thema Vertrauen für intensive Diskussionen unter den Investor:innen. Ist der Markt bereits besetzt oder genau jetzt bereit für eine Alternative?

Am Ende kommt es zu keinem Investment. Die Skepsis rund um Aufklärung, Timing und Marktvertrauen überwiegt. Dennoch nehmen die Gründer wertvolle Beratungsangebote, zahlreiche Tipps und wichtiges Feedback der Investor:innenrunde mit, besonders in Bezug auf Positionierung, Kommunikation und den Aufbau von Vertrauen als entscheidenden Erfolgsfaktor.

Rasierklingen smarter nutzen

Plastikmüll reduzieren und gleichzeitig Geld sparen? Das Start-up„MAXXI Sharp“ aus Arbing in Oberösterreich verspricht mit ihrer Erfindung genau das: Ein patentiertes High-Tech-Texil, das Rasierklingen bis zu 100-mal länger scharf hält, diese dabei auch poliert und desinfiziert.

Nicht nur das Produkt sorgt für Aufmerksamkeit, sondern auch der Pitch selbst: Der Gründer verzichtet bewusst auf eine finanzielle Forderung und nennt keine Unternehmensbewertung – das gab es so bei "2 Minuten 2 Millionen" noch nie.

Die Reaktionen im Studio sind entsprechend besonders: Katharina Schneider bietet das begehrte Mediashop-Ticket, Eveline Steinberger stellt ein persönliches Treffen für die Vertriebsstrategie in Aussicht und Alexander Schütz offeriert 25.000 Euro für Marketingkosten. Am Ende will jede:r Investor:in seinen Teil zum Wachstum beitragen – ein Pitch, der die Spielregeln einmal komplett auf den Kopf stellt.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.at ('Behind the Screens' Österreich) veröffentlicht.

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