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Nachrichten in Einfacher Sprache

Nachrichten in Einfacher Sprache vom 24.04.2026

ORF IIIStaffel 1Folge 503vom 24.04.2026
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Nachrichten in Einfacher Sprache

Folge 503: Nachrichten in Einfacher Sprache vom 24.04.2026

5 Min.Folge vom 24.04.2026

Ingrid Thurnher bleibt bis Ende von diesem Jahr ORF-Chefin. 31 ORF-Stiftungs-Räte haben Ingrid Thurnher gestern gewählt. Im ORF-Stiftungsrat kontrollieren 35 Stiftungs-Räte den ORF. Seit 9. März ist Ingrid Thurnher vorübergehende ORF-Chefin. Sie hat von Roland Weißmann übernommen. Roland Weißmann ist wegen Vorwürfen einer Mitarbeiterin gegen ihn als Generaldirektor zurückgetreten. Gestern ist Roland Weißmann ganz gekündigt worden. Das heißt Roland Weißmann darf gar nicht mehr beim ORF arbeiten. Ingrid Thurnher hat heute Vormittag gesagt, dass sie die Vorwürfe gegen Roland Weißmann aufarbeiten will. Und sie möchte den ORF besser und wieder beliebter bei den Menschen machen. Ingrid Thurnher hat auch gesagt, dass es einen ORF-Transparenz-Beirat gibt. Im ORF-Transparenz-Beirat versuchen mehrere Experten, ORF-Regeln zu verbessern. EU-Politiker möchten mit der Ukraine sehr bald über eine EU-Mitgliedschaft sprechen. Das haben Kommissions-Präsidentin Ursula Von der Leyen, Rats-Präsident Antonio Costa und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas gesagt. Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich gestern mit Ursula Von der Leyen und Antonio Costa in Zypern getroffen. In Zypern findet heute der EU-Gipfel statt. Zypern ist eine Insel im Mittelmeer. Die EU gibt der Ukraine auch Geld – insgesamt noch einmal 90 Milliarden Euro. Mit den Hilfs-Geldern werden Waffen gekauft und Waffen hergestellt. Auch werden mit dem Geld durch russische Angriffe zerstörte, ukrainische Anlagen für Strom und Heizung für den Winter repariert. Das kündigt Wolodymyr Selenskyj an. Die Kampf-Pause zwischen Israel und dem Libanon wird um drei Wochen verlängert. Das hat US-Präsident Donald Trump gesagt. Ohne die Verlängerung wäre die Kampf-Pause diesen Sonntag vorbei. Im Libanon kämpfen die israelische Armee und die Hisbollah gegeneinander. Die Hisbollah ist eine schiitische islamistische Organisation im Libanon. Sie wird politisch und militärisch vom Iran unterstützt. Trotz Kampf-Pause gibt es immer wieder gegenseitige Angriffe mit vielen Todes-Opfern. Die libanesische Regierung macht immer mehr Druck auf Hisbollah-Kämpfer, Angriffe auf Israel zu beenden. Der Krieg im Libanon hängt eng mit dem Iran-Krieg zusammen. Iran ist der wichtigste Unterstützer der Hisbollah. Heute ist an rund 300 Orten in ganz Österreich die „Lange Nacht der Forschung“. Die „Lange Nacht der Forschung“ dauert von 17 Uhr bis 23 Uhr. Die „Lange Nacht der Forschung“ gibt es bereits zum 12. Mal. Dabei können interessierte Personen in Österreich Experimente machen, bei Führungen dabei sein oder sich Lehr-Videos anschauen. Der Eintritt für die „Lange Nacht der Forschung“ ist frei. In Wien können Personen zum Beispiel 65 Wissenschafts-Forschungs-Orte besuchen. Zum Beispiel können sie sich die Medizinische Universität oder die Österreichische Akademie der Wissenschaften anschauen. Vor 40 Jahren war ein schwerer Unfall im Atom-Kraft-Werk in Tschernobyl. Tschernobyl liegt in der Ukraine. Ein Atom-Kraft-Werk erzeugt Strom. Am 26. April 1986 haben Arbeiter im Atom-Kraft-Werk in Tschernobyl einen Test gemacht. Sie wollten herausfinden, ob das Atom-Kraft-Werk bei einem Strom-Ausfall gekühlt bleibt. Dieser Test hat nicht geklappt. Die Mitarbeiter haben die Sicherheits-Regeln nicht beachtetet. Auch das Kühl-System hat nicht funktioniert. Deshalb ist das Atom-Kraft-Werk explodiert. Sehr viele Menschen sind durch die Strahlung vom Atom-Kraft-Werk getötet worden. Bis heute haben viele Menschen in der Ukraine Krebs, verursacht durch die Strahlung.