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Nachrichten in Einfacher Sprache

Nachrichten in Einfacher Sprache vom 23.04.2026

ORF IIIStaffel 1Folge 502vom 23.04.2026
Nachrichten in Einfacher Sprache vom 23.04.2026

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Nachrichten in Einfacher Sprache

Folge 502: Nachrichten in Einfacher Sprache vom 23.04.2026

5 Min.Folge vom 23.04.2026

Heute und morgen treffen sich in Zypern Präsidenten und Regierungschefs von der Europäischen Union. Mit dabei sind auch Vertreter aus dem Libanon, Syrien oder Ägypten. Zypern versucht seit Beginn seiner EU-Ratspräsidentschaft Einigungen zu finden zwischen EU-Ländern und arabischen Ländern im Gebiet Naher Osten. Die Politiker haben zum Beispiel über eine bessere Abstimmung bei Maßnahmen gegen teure Preise bei Öl, Gas oder Strom gesprochen. Wegen dem Iran-Krieg können Schiffe nicht durch die Straße von Hormus fahren. Durch diesen wichtigen schmalen Weg im Meer haben Schiffe bisher Öl oder Gas in viele Länder gebracht. Joseph Aoun, der Präsident vom Libanon fordert von Israel keine Angriffe mehr auf sein Land. Auch fordert Aoun, dass israelische Soldaten den Libanon verlassen. Über einen dauerhaften Frieden hat heute im Außenministerium in Washington die libanesische Botschafterin in den USA mit dem israelischen Vertreter in den USA gesprochen. Libanon und Israel werfen sich gegenseitig vor, sich nicht an eine geltende Kampfpause zu halten. Israel möchte, dass islamistische Hisbollah-Kämpfer ihre Waffen hergeben. Mehr als 50.000 Häuser und Wohnungen sind bisher im Libanon beschädigt worden. Die Energiepreise für Bewohner in Haushalten in Österreich sind im März teurer geworden. Sie mussten um 6,2 Prozent mehr für Erdöl, Benzin und Erdgas bezahlen. Das hat die Österreichische Energieagentur gesagt. Die Österreichische Energieagentur gibt der Bundesregierung Tipps, wie mehr Strom aus Wasserkraft, Sonnenlicht oder von Windrädern verwendet werden kann. Teurer waren im März auch Brennholz und Holzpellets. Holzpellets sind ein Brennstoff. Holzpellets sind kleine gepresste Stäbchen, hergestellt aus Holzabfällen von Holzfabriken. Nicht ganz so hoch waren die Preise für Gas. Heute war eine Sitzung im Nationalrat in Österreich. Die Politiker haben im Nationalrat mehrere Dinge beschlossen. Zum Beispiel haben sie die Maßnahme "Wohn-Schirm" bis zum Jahr 2029 verlängert. Mit dem sogenannten "Wohn-Schirm" möchte die Bundesregierung verhindern, dass ärmere Menschen ihre Wohnung verlieren. Die Bundesregierung hilft ärmeren Menschen mit der Bezahlung von offener Miete. Auch helfen sie betroffenen Wohnungsbewohnern bei der Suche nach einer anderen Wohnung. Auch haben die Politiker im Nationalrat über die Kündigung von ORF-Chef Roland Weißmann gesprochen. Für FPÖ-General-Sekretär Christian Hafenecker betrifft dieser "Skandal" die SPÖ, ÖVP und die Grünen. Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner von der SPÖ hat gesagt, sie möchte ZARA mit Geld aus ihrem Ministerium helfen. Mitarbeiter beim Verein ZARA setzen sich in Österreich gegen Hass im Internet oder gegen Rassismus ein. Auch SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler gibt ZARA Geld aus seinem Ministerium. ZARA soll von Holzleitner und Babler jeweils 150.000 Euro als Förderung bekommen. Vor Kurzem hat Familienministerin Claudia Bauer gesagt, dass sie ZARA in Zukunft kein Fördergeld mehr geben wird. Bauer hat gesagt, die Bundesregierung muss viel Geld sparen. Grund ist laut Bauer die schlechte Wirtschafts-Lage.