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Nachrichten in Einfacher Sprache

Nachrichten in Einfacher Sprache vom 20.05.2026

ORF IIIStaffel 1Folge 519vom 20.05.2026
Nachrichten in Einfacher Sprache vom 20.05.2026

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Nachrichten in Einfacher Sprache

Folge 519: Nachrichten in Einfacher Sprache vom 20.05.2026

5 Min.Folge vom 20.05.2026

Die Preise in Österreich sind im April noch stärker gestiegen. Fachleute nennen das Inflation oder Teuerung. Das Leben ist jetzt um 3,4 Prozent teurer als vor einem Jahr. Man kann sich für das gleiche Geld weniger Sachen kaufen. Ein Grund dafür ist der Krieg im Iran. Es kann weniger Öl und Treibstoff von dort nach Europa gebracht werden. Darum sind Treibstoff und Öl teurer geworden. Treibstoff ist um fast 30 Prozent teurer geworden. Heiz-Öl für Wohnungen und Häuser ist sogar um mehr als 60 Prozent teurer geworden. Auch das Essen in Lokalen oder Übernachtungen in Hotels sind teurer geworden. Strom ist aber billiger geworden. Die Universitäten in Österreich bekommen vielleicht bald weniger Geld vom Staat. Es geht um die Jahre 2028 bis 2030. In Österreich gibt es 22 öffentliche Universitäten. Momentan bekommen sie rund 16 Milliarden Euro. In zwei Jahren könnten es nur mehr rund 15 Milliarden Euro sein. Die Universitäten sind darüber sehr besorgt. Sie sagen: So starke Kürzungen hat es noch nie gegeben. Auch die Hochschüler-Schaft kritisiert die Pläne. Die Hochschülerschaft vertritt die Studierenden. Sie warnt: Weniger Geld könnte schlechtere Bedingungen für Studierende bringen. Nächsten Mittwoch sind gegen die Spar-Pläne in Wien und in anderen Städten Demonstrationen geplant. Heute und morgen sind Sitzungen im National-Rat. Der National-Rat ist die Gruppe von Politikern, die im Parlament Gesetze macht. Heute haben die Politiker ein Asyl-Gesetz beschlossen. Dabei geht es um Regeln für Menschen, die in Österreich Schutz vor Krieg oder Verfolgung suchen. Das Asyl-Gesetz setzt ein Plan der Europäischen Union um. Der Plan sieht vor, dass schneller entschieden wird, ob flüchtende Menschen Schutz in einem Land bekommen oder nicht. Eine wichtige Änderung ist der Familien-Nachzug. Das bedeutet: Familien von geflüchteten Menschen dürfen nur noch in einer bestimmten Zahl nachkommen. Insgesamt werden die Asyl-Regeln strenger und stärker kontrolliert. Der Staats-Chef von Russland heißt Wladimir Putin. Er ist in die chinesische Haupt-Stadt Peking gereist. Dort hat er den Staats-Chef von China Xi Jinping getroffen. Die beiden haben gesagt, dass ihre Länder gut zusammenarbeiten. Sie wollen sich politisch und wirtschaftlich weiter unterstützen. Russland liefert viel Öl und Gas nach China. Das ist wichtig für beide Länder. Beim Treffen von Xi und Putin ist es auch um eine neue Gas-Leitung gegangen. Sie soll „Power of Siberia 2“ heißen und noch mehr Gas nach China bringen. Die Europäische Union, kurz EU, ist ein Zusammenschluss von einigen Ländern in Europa. Seit einiger Zeit hat die EU einen Streit mit den USA. Es geht dabei um Zölle. Zölle sind eine Gebühr, die Händlern bezahlen müssen, wenn sie Produkte in ein anderes Land liefern. Der Präsident von den USA heißt Donald Trump. Er will, dass die EU die Zölle auf viele Waren aus den USA abschafft. Um die EU unter Druck zu setzen, hat er selbst sehr hohe Zölle für Produkte aus der EU eingeführt. Das ist schlecht für die Wirtschaft der EU. Die EU will verhindern, dass der Streit mit den USA noch schlimmer wird. Deshalb will sie Zölle auf viele Waren aus den USA jetzt wirklich abschaffen. Im Gegenzug sollen die USA ihre Zölle niedriger machen. Wenn die USA sich nicht an die Regeln halten, kann die EU die Zölle wieder einführen.

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