Das passiert in Folge 6
"So etwas hatten wir schon lange nicht mehr" – Die überraschenden Pitches in Folge 6 von "2 Minuten 2 Millionen"
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von Sandra KauslBild: Gerry Frank
Wer dachte, Start-ups seien immer nur ernsthafte Businesspläne und nüchterne Zahlen, wird in der sechsten Folge von "2 Minuten 2 Millionen" eines Besseren belehrt: Überraschende Pitches, ungewöhnliche Produkte und kreative Präsentationen sorgen für jede Menge Spannung im Studio.
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Ein Brett, das keiner für möglich hält
Gleich zu Beginn wird es ungewöhnlich: Die beiden Cousins Armin und Roland präsentieren ihr Start-up "Pro Planche": Schneidebretter für die Küche. Doch diese bestehen weder aus Holz noch aus Kunststoff, sondern aus über 60 Schichten Papier. Ein Material, das man in der Küche wohl kaum erwarten würde.
Das ist sicher, das schönste Brett, dass ich in meinen 58 Jahren je gesehen hab.
Genau diese ungewöhnliche Lösung soll jedoch einige Probleme lösen, die viele Haushalte betreffen – etwa Microplastik, Hygiene und Langlebigkeit. Die Investor:innen sind neugierig, reagieren aber zunächst auch skeptisch. So gibt Mathias Muther offen zu, dass sein erster Gedanke war, das Brett könnte sich nach zwei- bis dreimal im Geschirrspüler einfach auflösen.
Eveline Steinberger hingegen sieht gerade in dieser überraschenden Materialwahl einen echten Aufmerksamkeitsfaktor und erkennt Potenzial für das Produkt.
Am Ende sind sich die Investor:innen einig: Sie würden alle das Schneidebrett selbst gerne ausprobieren und Kunde werden. Doch bleibt die entscheidende Frage: Reicht das auch für ein Investment in "Pro Planche"?
Danke für den interessante Pitch, so etwas hatten wir schon lange nicht mehr hier.
Ein Tabuthema, das für Aufsehen sorgt
Danach betritt die Münchnerin Marie die Bühne von "2 Minuten 2 Millionen" und bringt ein Thema mit, über das nur selten offen gesprochen wird: Unterwäsche, die das ungeliebte "Cameltoe"-Problem lösen soll. Mit ihrem Start-up "ByeByeToe" möchte sie den Damenslip neu erfinden. Für ihre Idee hat Marie alles auf eine Karte gesetzt: Sie kündigte ihren Job, investierte ihr Erspartes und baute ihr One-Woman-Start-up von Grund auf selbst auf.
Der Pitch sorgt zunächst für überraschte Blicke im Studio, weckt aber schnell auch großes Interesse bei den Investor:innen. Besonders auf einen hofft Marie: Christian Jäger. Aufgrund seiner Expertise in den Bereichen Sport und Gesundheit sieht sie in ihm den idealen Partner für ihr Produkt.
Doch die entscheidende Frage bleibt: Kann Marie die Investor:innen überzeugen – und vielleicht sogar ihren Wunschinvestor Christian Jäger an Bord holen?
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Rätsel lösen oder kein Pitch
"Ihr müsst zuerst das Rätsel der Truhe lösen, um den Pitch zu starten.“ Mit diesen Worten verwandelt das Tiroler Start-up "Mirakle Box" das Studio von "2 Minuten 2 Millionen" kurzerhand in einen kleinen Escape Room. Ihr Pitch beginnt nämlich nicht mit einer klassischen Präsentation sondern mit einem Rätsel, das die Investor:innen zuerst knacken müssen. Damit werden die Investor:innen sofort Teil des Spiels und merken schnell: Hier geht es nicht nur um eine Geschäftsidee, sondern um ein interaktives Erlebnis.
Hinter dem unterhaltsamen Einstieg steckt jedoch ein durchdachtes Konzept. "Mirakle Box" entwickelt Escape-Room-Boxen, mit denen das Rätselerlebnis ortsunabhängig gespielt werden kann – etwa in Hotels, Einkaufszentren oder bei Events. Die Gründer sehen darin ein skalierbares Geschäftsmodell mit internationalem Potenzial.
Während Mathias Muther und Katharina Schneider sofort zu tüfteln beginnen und sich als große Escape-Room-Fans outen, gibt es bei anderen Investor:innen zunächst noch Fragezeichen. Eveline Steinberger fragt neugierig: "Was ist eigentlich ein Escape Room?" Auch Erich Falkensteiner gibt zu, mit dem Konzept bisher wenig Berührung gehabt zu haben.
Kann das Tiroler Start-up mit seinem spielerischen Pitch auch geschäftlich überzeugen oder bleibt es bei einem unterhaltsamen Rätsel?
Influencer-Fitness als Geschäftsmodell?
Zum Schluss wird es digital: Das Münchner Start-up "Get Fit App" bringt Fitness, Ernährung und Social Media auf einer Plattform zusammen. Die Idee dahinter: Fans sollen direkt mit ihren Lieblings-Creator:innen trainieren können, während gleichzeitig neue Talente die Möglichkeit bekommen, sich eine eigene Community aufzubauen.
Die Geschäftsidee stößt im Studio grundsätzlich auf Interesse. Doch bei der Bewertung des Start-ups gehen die Meinungen der Investor:innen auseinander. Es wird diskutiert, gerechnet und intensiv verhandelt.
Dann meldet sich Katharina Schneider zu Wort: "Ich hab eine Idee und das würd ich gerne mit euch besprechen …"
Ein neuer Vorschlag steht im Raum – doch führt er auch zu einem Deal?
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.at ('Behind the Screens' Österreich) veröffentlicht.
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