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Nachrichten in Einfacher Sprache
Folge 528: Nachrichten in Einfacher Sprache vom 03.06.2026
Die Wirtschafts-Kammer Österreich muss viel Geld sparen. Die Wirtschafts-Kammer Österreich vertritt die Interessen von Firmen-Chefs. Wirtschafts-Kammer-Präsidentin Martha Schultz möchte, dass die Wirtschafts-Kammer moderner wird. Deshalb entlässt Schultz bei der Wirtschafts-Kammer 200 Mitarbeiter. Das möchte sie bis zum Jahr 2027 machen. Lehrlinge und junge Mitarbeiter sollen nicht entlassen werden. Die Wirtschafs-Kammer arbeitet mit dem Betriebs-Rat an Maßnahmen für die betroffenen Mitarbeiter. Die Wirtschafts-Vertreter der Grünen und der FPÖ fordern weitere Spar-Maßnahmen von Schultz. Soldaten aus den USA haben gestern Nacht ein Militär-Gebäude im Iran angegriffen. Es war auf der Insel Keschm in der Straße von Hormus. Durch diese enge Straße im Meer können Schiffe derzeit viel schwieriger wegen der iranischen Sperre Öl oder Gas transportieren. Iranische Soldaten haben deshalb mit Drohnen Militär-Einrichtungen von den USA angegriffen. Seit Anfang April gilt eigentlich eine Kampf-Pause zwischen den USA und dem Iran. Der Iran und die USA halten sich aber nicht daran und greifen sich immer wieder an. Es tut sich nichts bei den Verhandlungen über einen Frieden zwischen den USA und dem Iran. Österreich möchten im Sicherheits-Rat von der weltweiten Organisation Vereinte Nationen kurz UNO sein. Auch Deutschland und Portugal möchten Mitglied sein vom Sicherheits-Rat von der UNO. Im Sicherheits-Rat von der UNO setzen sich die Außen-Minister oder Botschafter von 15 Ländern für weltweiten Frieden ein. Heute entschieden Politiker von der UNO, wer von 2027 bis zum Jahr 2028 Mitglied im Sicherheits-Rat ist. Es gibt im Sicherheits-Rat fünf Plätze, für die sich immer wieder andere Länder bewerben können. Außen-Ministerin Beate Meinl-Reisinger von den NEOS hat betont, dass sich Österreich immer wieder für Menschen-Rechte eingesetzt hat oder gegen gefährliche Atom-Waffen war. Die wirtschaftliche Lage in Österreich wird in diesem Jahr wahrscheinlich nur leicht besser werden. Grund sind teurere Preise für Treibstoffe für Fahrzeug-Lenker oder für Strom. Das hat heute die „OECD“ geschrieben. Die „OECD“ setzt sich als Organisation mit 38 Mitglieds-Ländern für wirtschaftliche Zusammen-Arbeit ein. Eigentlich hätte die Wirtschafts-Lage in Österreich in diesem Jahr laut „OECD“ um 0,9 Prozent besser werden sollen. Im Jahr 2027 soll die Wirtschafts-Lage in Österreich wahrscheinlich auch nur leicht besser werden. Preise für Strom oder Treibstoffe könnten weltweit noch teurer werden, wenn der Iran-Krieg noch länger dauert. Davor hat die „OECD“ heute gewarnt. Gewerkschafts-Vertreter und Firmen-Chefs von chemischen Fabriken sprechen schon länger über einen Kollektiv-Vertrag. Ein Kollektiv-Vertrag regelt für Mitarbeiter in einer Firma unter anderem die Arbeits-Zeit oder ihre Bezahlung. Es geht um einen neuen Kollektiv-Vertrag für rund 50.000 Arbeiter in chemischen Fabriken. Arbeiter in chemischen Fabriken Joghurt-Becher, Seife oder Medikamente her. Auch bei den Gesprächen gestern konnten sich Vertreter von den Gewerkschaften mit Firmen-Chefs nicht einigen. Deshalb werden ab nächster Woche Arbeiter bis zu acht Stunden nicht arbeiten. Gewerkschafts-Vertreter fordern um bis drei Prozent mehr Bezahlung. Die Firmen-Chefs bieten den Arbeitern zwei Prozent mehr Bezahlung ab Oktober 2026 bis April 2028 an.
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