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Nachrichten in Einfacher Sprache
Folge 574: Nachrichten in Einfacher Sprache vom 07.08.2026
Bundeskanzler Christian Stocker von der Partei ÖVP ist für eine Aussage zu Kinder-Erziehung stark kritisiert worden. Er hat gesagt, die Betreuung von Kindern ist keine unbezahlte Arbeit. Das hat Stocker bei einer Veranstaltung in Salzburg gesagt. Die Parteien SPÖ und NEOS kritisieren die Aussage. Kinder-Erziehung ist sehr wohl Arbeit, sagen Politiker von SPÖ und NEOS. Die Parteien SPÖ und NEOS bilden mit der ÖVP eine Regierung. Auch Die Grünen und die FPÖ kritisieren Stockers Aussage. Bundeskanzler Christian Stocker hat sich am Freitag für die Aussage entschuldigt. Im Bundesland Salzburg hat es in der Donnerstagnacht schwere Unwetter gegeben. Flüsse und Bäche sind übergegangen. Straßen und Teile von Orten wurden überflutet. Einige Menschen mussten aus ihren Häusern gebracht werden. Die Feuerwehr musste Keller vom Wasser befreien und Straßen wieder freiräumen. Mehr als 600 Feuerwehr-Männer sind im Einsatz gewesen. Verletzt wurde aber niemand. Im Süden vom Bundesland Niederösterreich hat es einen großen Wald-Brand gegeben. Er war in der Gemeinde St. Egyden am Steinfeld. Das Feuer ist jetzt unter Kontrolle. Der Brand hat eine Fläche von etwa 100 Hektar erfasst. Das ist ein Fläche so groß wie 140 Fußball-Felder. Die Polizei hat die Ursache untersucht. Der Brand ist sehr wahrscheinlich durch alte Gewehr-Kugeln entstanden. Diese Kugeln liegen seit dem Zweiten Weltkrieg in der Erde. Damals ist dort eine Fabrik für Kugeln zerstört worden. Die Feuerwehr hofft, dass der Einsatz bald zu Ende ist. An einer Schule im Land Thailand hat ein Schüler mit einer Waffe auf Menschen geschossen. Thailand liegt in Süd-Ost-Asien. Die Hauptstadt heißt Bangkok. Die Schule liegt nördlich von Bangkok. Mehrere Menschen sind dabei gestorben. Nach ersten Berichten sind mindestens fünf Lehrer unter den Toten. Viele Schüler sind verletzt worden. Die Polizei untersucht noch, was genau passiert ist. Die Behörden sagen: Der Täter hat wahrscheinlich schwere seelische Probleme gehabt. Die Regierung will prüfen, wie solche Taten besser verhindert werden können. Auch strengere Regeln für Waffen werden jetzt besprochen. Im Land Norwegen haben Forscher ein altes Wikinger-Schiff gefunden. Norwegen liegt im Norden von Europa. Dort haben vor etwa 1.000 Jahren die Wikinger gelebt. Sie waren Menschen, die für ihre Schiffe und ihre weiten Reisen über das Meer bekannt gewesen sind. Das Schiff, das jetzt gefunden worden ist, ist etwa 15 Meter lang und etwa 1.300 Jahre alt. Es liegt noch in der Erde unter einem Hügel. Das Holz und andere Reste sind sehr empfindlich und können leicht kaputtgehen. Norwegen möchte den Fund als Welt-Erbe schützen lassen. Welt-Erbe bedeutet: Der Ort ist für die ganze Welt wichtig und soll gut erhalten bleiben.
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