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Nachrichten in Einfacher Sprache

Nachrichten in Einfacher Sprache vom 19.08.2026

ORF IIIStaffel 1Folge 582vom 19.08.2026
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Nachrichten in Einfacher Sprache

Folge 582: Nachrichten in Einfacher Sprache vom 19.08.2026

5 Min.Folge vom 19.08.2026

In Österreich lag die Teuerung im Juli bei 2,8 Prozent. Bei einer Teuerung kosten Produkte mehr Geld als im Jahr davor. Im Juni war die Teuerung noch etwas höher. Das schreibt heute die Statistik Austria. Die Statistik Austria ist das österreichische Statistik-Amt. Die Statistik Austria sammelt Informationen zu verschiedenen Themen. Lebensmittel waren im Juli im Vergleich zum Vorjahr weniger teuer als noch im Juni. Grund ist eine Maßnahme von der Bundes-Regierung. Seit 1. Juli gilt für Lebensmittel wie Brot, Gemüse oder Äpfel eine niedrigere Mehrwert-Steuer von 4,9 Prozent. Die Mehrwert-Steuer ist ein Teil vom bezahlten Preis, den der Staat bekommt. Es gibt Ermittlungen von der Staats-Anwaltschaft in Wien gegen einen Betrüger und ehemaligen Computer-Experten. Er hat versucht, Marion Hohenecker zu schaden. Hohenecker war die Richterin im Gerichts-Verfahren um die Firma BUWOG. Karl-Heinz-Grasser soll seinen Freunden Walter Meischberger und Peter Hochegger 2004 verbotenerweise gesagt haben, dass die Firma BUWOG Wohnungen um 961 Millionen Euro verkauft. Grasser war von Februar 2000 bis Jänner 2007 österreichischer Finanz-Minister. Der Betrüger hat behauptet, er habe E-Mails und Nachrichten aus dem Internet. Diese Beweise sollen zeigen, dass Marion Hohenecker als Richterin nicht unabhängig ist. Die Anwälte von Karl-Heinz-Grasser haben ihm geglaubt. Sie haben ihm sehr viel Geld bezahlt. Die angeblichen Beweise hatte der Betrüger selbst geschrieben. Grasser wurde zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. In Krisen-Gebieten wurden im Jahr 2025 350 UNO-Hilfs-Mitarbeiter getötet. Das hat heute Thomas Fletcher gesagt. Fletcher ist der Chef von der UNO-Organisation für Hilfs-Lieferungen in Krisen-Gebiete. Am heutigen Tag gedenkt die UNO an getötete Hilfs-Mitarbeiter. Die meisten getöteten UNO-Hilfs-Mitarbeiter gab es 2025 im Gebiet Gaza-Streifen. Auch sehr viele getötete UNO-Hilfs-Mitarbeiter gab es 2025 in den afrikanischen Ländern Kongo und dem Süd-Sudan und in der Ukraine. UNO-Hilfs-Mitarbeiter wurden getötet, während sie etwa hungernden Menschen Lebensmittel, Wasser oder Medikamente geben wollten. Fletcher hat gemeint, sie werden oft in UNO-Mitglieds-Ländern getötet. Er fordert Folgen für die Länder. Mychajlo Fedorow hat gestern auf der Internet-Seite YouTube ein Video veröffentlicht. Mychajlo Fedorow war Verteidigungs-Minister von der Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskj hatte Fedorow im Juli nach sechs Monaten entlassen. Fedorow hat Neu-Wahlen in der Ukraine gefordert. Er hat gemeint, in der Ukraine gibt es eine Regierungs-Krise. Auch hat Fedorow gesagt, die Bestechung mit Geld von Personen im Ukraine-Krieg muss aufhören. Fedorow hatte sich mit dem damaligen Militär-Chef Oleksandr Syrskyj gestritten. Fedorow wollte Russland öfters mit Drohnen angreifen. Das wollte Militär-Chef Syrskyj nicht. Auch hat Selenskyj Fedorow vorgeworfen, er schafft es nicht, neue Soldaten zu finden. Sehr viele Schüler durften in Österreich für eine gewisse Zeit nicht den Unterricht besuchen. Es sind Schüler, die immer wieder Mit-Schüler schlagen, Mit-Schülern drohen oder Sachen in der Schule kaputt machen. Im Schul-Jahr 2025 und 2026 waren es 2.400 Schüler. Ab Herbst gibt es Unterricht für diese Schüler. Auch gibt es Maßnahmen, dass sie wieder den Unterricht ihrer Klassen besuchen dürfen. In Wien, Vorarlberg und in Ober-Österreich durften die meisten gewalttätigen Schüler vorübergehend nicht den Unterricht besuchen.

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